Folge 57: Landratswahl 2026 - Die Zukunft der Gesundheit im Landkreis Cloppenburg

Shownotes

Gesundheit ist Chefsache – und deshalb steht sie im Mittelpunkt dieser besonderen Ausgabe von HERZBLUT UND HEILKUNST. Wenige Wochen vor der Landratswahl im Landkreis Cloppenburg haben wir die vier Kandidaten für das Amt des Landrats eingeladen, um über die Zukunft der medizinischen Versorgung in unserer Region zu sprechen. Wie kann eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung langfristig gesichert werden? Welche Herausforderungen bringt die Krankenhausreform mit sich? Welche Rolle spielt der Landkreis für seine Kliniken? Und wie sieht die Zukunft des St.-Marien-Hospitals Friesoythe aus?

Über diese und viele weitere Fragen diskutieren Dirk Gehrmann (CDU), Alexander Bachmann (SPD/FDP), Stephan Christ (Bündnis 90/Die Grünen) und Josef Möddeken (AfD). Mit am Tisch sitzt außerdem Bernd Wessels, Geschäftsführer des St.-Marien-Hospitals Friesoythe. Er schildert die Sicht eines Krankenhauses, das sich täglich den Herausforderungen eines sich wandelnden Gesundheitswesens stellt und dabei die medizinische Versorgung der Menschen in der Region im Blick hat.

Im Gespräch geht es unter anderem um die Zusammenarbeit zwischen Landkreis und Krankenhaus, den Fachkräftemangel, die ambulante und stationäre Versorgung, Prävention und Gesundheitsförderung sowie die Frage, welche gesundheitspolitischen Schwerpunkte die Kandidaten als künftiger Landrat setzen würden.

Freuen Sie sich auf eine sachliche, informative und spannende Diskussion über eines der wichtigsten Zukunftsthemen für den Landkreis Cloppenburg.

HERZBLUT UND HEILKUNST ist der Podcast des St.-Marien-Hospitals Friesoythe. Moderation: Lars Cohrs.

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Transkript anzeigen

00:00:01: Moin und herzlich willkommen zu einer besonderen Ausgabe von Herzblut & Heilkunst, dem Podcast des St.

00:00:26: Marinehospitals hier in Friseute!

00:00:28: In wenigen Wochen, da entscheiden die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Kloppenburg darüber wer in den kommenden Jahren.

00:00:35: Die Verantwortung an der Spitze des Land Kreises übernimmt?

00:00:39: Eine Wahl, die weit über Straßen, Schulnoten oder dem öffentlichen Nahverkehr hinausgeht?

00:00:43: Denn auch die Gesundheitsversorgung gehört natürlich zu den großen Zukunftsaufgaben eines Landkreise.

00:00:48: Wie gelingt es beispielsweise medizinische Versorgungen wohnortnah zu sichern?

00:00:52: Welche Rolle spielen Krankenhäuser künftig in einem sich wandenden Gesundheitssystem?

00:00:57: Oder wie begegnen wir eigentlich den Fachkräftemangel und wie können Landkreis und Krankenhaus gemeinsam Verantwortung übernehmen?

00:01:05: Genau darüber möchten wir heute sprechen.

00:01:07: Uns geht es dabei ausdrücklich jetzt nicht um den Wahlkampf oder um Schlagzeilen, uns interessieren Haltungen, Ideen und ganz konkrete Vorstellungen.

00:01:14: Wie

00:01:15: wollen die Menschen die Landrat werden möchten?

00:01:18: Die Gesundheitsversorgung im Landkreiskloppenburg weiterentwickeln.

00:01:21: Welche Rolle messen Sie im Sankt-Marien-Hospital, hier bei uns in Friseur dabei?

00:01:25: Und welche Antworten haben sie auf die großen Herausforderungen der kommenden Jahre?

00:01:29: Ich freue mich sehr dass alle Kandidaten unsere Einladung gefolgt sind.

00:01:32: ich begrüße zunächst den Geschäftsführer des Sankmarinen Stift zu dem ja das Sanktarien Hospital Friseurt gehört Bernd Wessels.

00:01:39: er verantwortet seit vielen Jahren die Entwicklung des Hauses und erlebt wirklich täglich vor welchen Chancen und Herausforderungen Krankenhäuser heute stehen.

00:01:47: Außerdem der German Landratskandidat, der CDU.

00:01:50: Er ist im Landkreis Kloppenburg verwurzelt und möchte künftig Verantwortung für die Weiterentwicklung des Landkreises übernehmen – genau wie Alexander Baxmann, der gemeinsame Landrats-Kandidat von SPD und FDP, Stefan Christ, Landtagsabgeordneter und Landratskanadat von Bündnis Neunzig, die Grünen.

00:02:07: Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit Landes- und kommunalpolitischen Fragestellungen auch in Bereich der Gesundheitsversorgung Und Josef Mödecken, Landtranskandidat der AfD.

00:02:18: Aus Löhningen kommt er auch erstellt sich den Wählern mit dem Anspruch künftig Verantwortung für den Ankreis Kloppenburg zu übernehmen.

00:02:25: Schön dass ihr alle dabei sind!

00:02:27: Bernd Wessels bevor wir uns über einzelne Projekte jetzt unterhalten möchte ich zunächst den Blick auf das große Ganze richten.

00:02:33: Gesundheit ist ja für viele Menschen das wichtigste Thema überhaupt.

00:02:38: Gleichzeitig wird darüber oft erst gesprochen, wenn etwas nicht mehr so gut funktioniert.

00:02:43: Woran ist im Alltag denn zu erkennen dass sich die Rahmenbedingungen für Krankenhäuser in den vergangenen Jahren grundlegend verändert haben?

00:02:51: Ja sie haben sich verändert durch den Druck auf die Mitarbeitenden aber auch auf den Träger selber.

00:02:58: Der Druck hat massiv zugenommen und das spüren die Mitarbeitenden im Alltag.

00:03:02: Und, dass wird übertragen auf die kranken Menschen hier im Kreis oder in ganz Deutschland.

00:03:09: Wie im kaufmännischen Bereich spürt man es dadurch, dass die finanziellen Ressourcen nicht mehr so gegeben sind wie sie mal gewesen sind?

00:03:18: Wobei ich für mich sagen muss... Ich bin im Jahr angefangen, da waren sie auch schon ziemlich dünne und sind noch viel dünner geworden.

00:03:26: diese Ressoursen Wir kämpfen jeden Tag und versuchen die Versorgung hier im Nordkreis des Kreises Kloppenbruch aufrecht zu erhalten.

00:03:34: Was ist denn eine der persönlichen Wünsche an einen künftigen Landrat als Partner des Krankenhauses?

00:03:40: Dass er sich dafür einsetzt, dass wir dauerhaft hier im Nordkreis das Kreises Klockenbruch in Friseute den Klang kann aushaben, medizinische Versorgungen, fliegerische Versorgen gewährleistet können.

00:03:51: Dann schauen wir doch mal auf die Politik, dir gehen wir an.

00:03:53: Welche Verantwortung trägt ein Landrat für die Gesundheitsversorgung im Landkreis Kloppenburg?

00:03:59: Ja nachdem die asexischen Krankenhaus gesetzt sind, wir für die stationäre Gesundheitsversorgen im Land Kreis zuständig reinrechtlich und deswegen brauchen wir gute Partner, die das natürlich hier im Landkreiskloppenbuch auch weiterhin realisieren.

00:04:11: Wann würde Seitchen so das Gefühl bereit machen?

00:04:13: in der Gesundheitspolitik ist mir wirklich etwas Gutes gelungen

00:04:19: Wenn wir es tatsächlich schaffen, ein kreisweites Konzept zu arbeiten unter Beibehaltung aller drei Standorte Löningen Friseute und Kloppenburg in dem man abgestimmt miteinander die bestmögliche Versorgung für die Bevölkerung hinbekommt.

00:04:32: Alexander Wachsmann, ein Landrat hat ja die unterschiedlichsten Aufgaben.

00:04:37: welche Priorität hat den Gesundheitspolitik gegenüber den vielen anderen Aufgaben des Landrats?

00:04:43: Gesundheitspolitik ist erstmal Daseinsvorsorge und das ist eines der Grundaufgaben des Landrats, wenn nicht sogar die wichtigste.

00:04:49: Denn ohne Gesundheit geht alles andere nicht so gut einher!

00:04:54: Ich möchte ein regionales Gesundheitsnetzwerk schaffen mit digitaler Anbindung sprich eher zu feiner Hebammenfinder Pflegefinder

00:05:02: etc.,

00:05:03: sodass ich als Patientin relativ schnell weiß, wo ich auch einen freien Terminplatz habe und das sowohl in der ambulanten als auch in der stationären Versorgung.

00:05:14: Stefan Christ, wo sehen Sie denn derzeit die größten Schwächen der Gesundheitsversorgung im Landkreis Kloppenburg?

00:05:20: Ich glaube wir haben in den letzten Jahren die Herausforderungen gerade was die finanzielle Ausstattung angeht gesehen und gerade im Bund wird auch viel darüber diskutiert wie es da weitergeht.

00:05:29: Es sind schwierige Zeiten im Gesundheitssystem und das schlägt sich natürlich auch hier bei uns im Land Kreis nieder und ich glaube dass ist die größte Herausforderung vor der wir hier gemeinsam stehen.

00:05:38: Und ich glaube die Krankenhausstandorte in den Blick zu nehmen und zu erhalten.

00:05:43: Da hat der Kreistag auch die letzten Jahre, der kreis viele Anstrengungen unternommen und wird das auch sicherlich weiter tun und dafür werde ich mich als Landrat weiterhin einsetzen.

00:05:54: gleichwohl würde ich immer Krankenhausversorgung in einem größeren Netzwerk betrachten wollen, weil stationär und ambulant gehört immer miteinander gedacht.

00:06:03: Und zusätzlich natürlich auch viele weitere Aspekte der Gesundheitsversorgung, weil am Ende ist ein gutes Gefühl sein muss.

00:06:09: Es ist eine Daseinsvorsorge aber ich glaube es ist neben den nackten Zahlen und wie erfolgreich eine Genesung erfolgt, das ist glaube ich auch ein Gefühl dass ich mich hier gesundheitstechnisch sicher fühle.

00:06:22: Was erwarten die Menschen aus ihrer Sicht in heute von ihrem Landkreis Kloppenburg, wenn es um die medizinische Versorgung geht?

00:06:30: Ich sehe das ein bisschen differenzierter Fall wie vor allen Dingen.

00:06:33: Die alle Leute mit an der Hand nehmen müssen zum Arzt und den Arzt auch besuchen können.

00:06:40: So ist es auch in einer häuslichen Pflege, die wir auch angedenken müssen.

00:06:45: jetzt in neuen Reformen, die dann kommen soll Pflegestufe eins wegfallen.

00:06:50: Für die Leute ist es sehr wichtig, auch in der Pflegestufe eins.

00:06:53: Die können noch in ihrer Wohnung wohnen aber sie brauchen Hilfe beim Duschen und beim Campen eben auch beim Frühstück mal.

00:07:01: Wenn das wegfällt, ist es für den älteren Menschen die Versorgung dann nicht mehr so gegeben und dass sie in eigenem Wohnung bleiben müssen.

00:07:08: So müssen ja eine Pflegeeinrichtung, weil die sich sonst noch selber hätten helfen können.

00:07:13: Verstehe nur

00:07:14: was können Sie als Landrat dagegen tun wegen einer solchen Entwicklung?

00:07:17: Das ist relativ einfach.

00:07:18: ich muss meinen Netzwerk aufbauen mit anderen Landräten zusammen und da gehe ich zum Bund und dann muss da ein bisschen Klartext gesprochen werden dass das so nicht geht.

00:07:27: Ich habe immer den Eindruck, wir reden da... Wir haben genug jetzt auch letzte Zeit mit dem alten Landrat von Fechtern und von Klockenburg, die sind überall hingewiesen aber die haben kein Gehör.

00:07:37: So wenn wir eine etwas andere politische Richtung haben dann haben wir den direkten Draht zum Gesundheitsministerium, so wie ich mir das vorstelle dass wir dann anderes Gehör haben und andere Prioritäten gesetzt werden.

00:07:51: So auch, dass sich die Krankenhäuser selber tragen können.

00:07:55: Die Geburtshilfe wird überall abgespeckt.

00:07:57: Dass sie gar nicht mehr haben worden.

00:07:59: Überall aus den Krankenhäusern wie die rausgesourzt.

00:08:01: Und ich sehe das sehr bedrückend, wenn eine schwangere Frau so weit fahren muss bis zum Krankenhaus.

00:08:09: Das ist in Grafschaft Diepols.

00:08:11: Die müssen bis nach Twistring fahren deprimieren, wenn sowas ansteht.

00:08:18: Das

00:08:18: war ja hier seinerzeit auch ein ganz großes Thema die Aufgabe der Geburtenstation Bernd Wissels aber aus einem guten Grund?

00:08:25: Ja wir haben das lange beobachtet bei uns und wir haben eine große Gefahr für Mutter und Kind gesehen, wenn wir jetzt hier aufrecht erhalten.

00:08:32: Wir hatten ja eine große Anzahl von geburten Aber die Kinderversorgung, die Neugeborene Versorgung ist hier regional nicht gegeben Fragend teilweise bis zu drei Stunden, wenn dann ein neu geborenes Weiterversorgung werden musste.

00:08:47: Und das ist ein Riesengefahrpotenzial, dass wir erkannt haben und für das auch keiner mehr gerade stehen wollte.

00:08:53: Nun, haben wir ja schon gerade von Josef Müddecken gehört der Landkreis soll künftig sich stärker einbringen, stärker wahrgenommen werden, auch wenn es um Gehör geht ob nun auf Landes- oder Bundesäbene.

00:09:04: die Mine von DG Mann hat sich gerade so ein bisschen verfinstert.

00:09:09: warum?

00:09:09: Weil das Gesundheitssystem natürlich ein sehr komplexes System ist, nach meinem Empfinden in Deutschland auch völlig überreguliert.

00:09:15: Es sind viel zu viele Akteure im System und wir haben mittlerweile das Problem dass es eben in der Form wie wir es bisher kennen nicht mehr finanzierbar ist weder bundesweit noch landesweit oder kreisweit.

00:09:26: Wir müssen uns verändernden Rahmenbedingungen leider stellen Das heißt Konzentration auf wesentliches.

00:09:31: kann ich mir überall jeder Spezialeingriff geleistet werden?

00:09:34: das macht auch medizinisch glaube ich keinen Sinn.

00:09:36: Und dennoch müssen wir im ländlichen Raum eine besondere Behandlung bekommen.

00:09:40: Wir sind nicht der reinen Ruheraum und deswegen brauchen wir eine spezifische Lösung für den Landkreis Kloppenburg, aber gehört zu finden auf Bundesebene – da braucht es noch mehr als ein paar Landräte!

00:09:51: Nun haben wir ja in Löhningen die Situation, dass Löhning auch Standort eines Krankenhauses ist.

00:09:56: Die Zukunft jedoch sieht anders aus als die hier in Friseute werden wechselt oder?

00:10:00: Ich kann für das Löhnenger-Klankenhaus nur sagen, dass es auch das Klankerhaus war wo unsere Kinder geboren sind.

00:10:05: Das ist das Klankenhaus wo ich von Kindesbeinen an auch in der Nähe versorgen gewöhnt war und man muss schauen wo da Weg hingeht.

00:10:13: aber ich denke es wird ein starkes Anbundern des Zentrums sein.

00:10:19: Ich glaube, das ist der Punkt den ich vorhin schon angesprochen habe.

00:10:21: Es geht da auch ein Stück weit natürlich um Emotionen.

00:10:24: völlig zu Recht und völlig berechtigt, dass das das Krankenhaus ist, zu dem ich Bezüge habe.

00:10:28: Das es am Ende aber darum geht eine gute Gesundheitsversorgung aufzubauen.

00:10:32: Und ich setze mich dafür ein, dass wir diesen Standort stark erhalten werden.

00:10:36: Aber wir müssen dafür sorgen wenn es darum geht, dass möglicherweise nicht alle Krankenhäuser so erhalten bleiben könnten dass wir natürlich auch andere Angebote schaffen.

00:10:45: Das ist eben der Punkt zu sagen, wenn wir etwas abbauen dann muss ein anderes Angebot aufgebaut werden.

00:10:50: und das ist glaube ich der wesentliche Punkt über den auch bei der ganzen Spadesgesund im Bund gerade viel zu wenig darüber gesprochen wird.

00:10:57: es wird nur übersparen und kürzen gesprochen nicht dafür wie andere qualitativ ähnlich gute Angebote die die Gesundheitsversorgung in der Fläche gewährleisten auch beibehalten und aufrechterhalten werden können.

00:11:07: und ich glaube das ist der wesentliche Punkt.

00:11:09: Ja genau aus dem Grund geht es darum auch die Standorte machen.

00:11:13: Das ist in Löhning definitiv der Fall, es wird kein Krankenhaus im Klassen und Sinne mehr bleiben.

00:11:17: die Entscheidung muss bereits gefallen.

00:11:19: aber wir haben einen starken Träger mit dem Christlin Krankenhaus Quartenbrück den Standort auch dort weiter betreiben möchte Gott sei Dank und wir müssen alles daran setzen dass wir dort eben tatsächlich ein zukunftsfähiges Konzept aufsetzen.

00:11:30: was mir zu kurz kommt sowohl in der Bundes als auch in der Landesdiskussion ist die Verzahnung der verschiedenen Gesundheitsthemen, das ist das Rettungswesen.

00:11:38: Das ist die stationäre Behandlung und die ambulante Versorgung.

00:11:41: Und es ist auch der Hausartstandort-Löningen an der Stelle den man meines Erdens zusammen denken muss.

00:11:46: Wenn wir diese vier Felder zusammenbringen mit guten Akteuren ein gutes regionales Konzept für den Südkreis entwickeln dann habe ich große Hoffnung dass das sehr gut gelingen kann.

00:11:55: Am Ende des Tages möchte ich noch mal hinzufügen Es geht nicht nur um die reine Gesundheitsversorgung.

00:12:01: Die größten Unternehmen im Landkreis, denn die Krankenhäuser alle drei wie sie an der Zahl bestehen sind auch sehr große Arbeitgeber.

00:12:08: Auch das müssen wir mit bedenken bei der regionalen Politik.

00:12:11: Ja ich sehe das ein bisschen anders.

00:12:13: für jedes Krankenhaus muss man einmal strukturiert werden und zwar die Bilanz mal auf den Prüfstand stellen.

00:12:20: da sind noch viele Sachen auch Ressourcen wo eingespart werden kann.

00:12:24: Da sind teilweise Sachen

00:12:27: wie

00:12:28: Dokumentationspflichten, die irgendwie man angeleiert worden sind.

00:12:32: Die auch jetzt im Moment bei den Neue Krankenlos über der Reform auf dem Prüfstand kommen.

00:12:36: Die brauchen zum Beispiel nicht mehr da sein und so gibt es noch viele Sachen wo man was machen könnte.

00:12:42: bloß ich bin dafür auch dass die Standorte halten werden.

00:12:45: Das funktionierte früher und wir haben eine Überregulierung überall in Verwaltung.

00:12:51: Da sind immer wieder neue Leute wo wieder aufgepasst werden muss.

00:12:54: das dies funktioniert das funktioniert Ob das bei der Kassenärztlichen Vereinigung egal, wo das ist.

00:12:59: Wir haben immer neue Leute die neu wieder aufpassen müssen und direkt nach einem Patienten wie nix gemacht.

00:13:04: Ich habe das aus eigener Erfahrung mitgemacht die wir sind Krankenhäusern, die Krankenschwässer sind überfordert auf eine Station.

00:13:14: Die können aber nicht gegenlaufen.

00:13:16: Aber eine muss komplett abgesetzt werden und angerichtet werden, die den ganzen Tag vom Computer sitzt um die sämtliche Sachen, die sie gemacht hat eingetragen werden und pflegen muss im PC.

00:13:26: also das ist für mich ein bisschen nicht so gut.

00:13:30: Das gibt immer.

00:13:32: meistens kommt es ja von irgendwelchen Pfleger oder sonstige Sachen die sich mal einmal daneben benommen haben.

00:13:39: Und dann sind da die guten Menschen, die meinen wir müssen jetzt alles neu ändern und das alles besser, besser, wenn nicht weiter weiß gründlichen Arbeitskreis.

00:13:47: Das muss ein bisschen wieder auf Füße gestellt werden, dass man das wieder ein bisschen runterfährt diese ganze Bürokratie damit wieder was auch am Patienten gemacht wird.

00:13:55: Bernd Wessels bevor jetzt Alexander Baxmann gleich etwas sagt ist es die Lösung einfach mal Bürokrate abzubauen und dann läuft der Laden wieder.

00:14:04: Also es könnte eine ganze Menge Dokumentation eingespart werden, das ist zweifelsohne richtig was Herr Mürriken auch sagt.

00:14:12: Das haben wir Krankenhäuser ja auch im Bundesebene gefordert.

00:14:15: Gegenwärtig ist es halt so dass immer mehr aufgebaut wird und...

00:14:18: Was ist denn wirklich überflüssig aus der Sicht eines Geschäftsführers an das Krankenhausen?

00:14:23: Wir müssen Fliegepersonalzahlen melden!

00:14:27: Qualitätsberichte abgeben oder unter dem Anstand der Qualität Berichte abgeben, die bei den Krankenkassen gehortert werden, ausgewettet werden und wo Benchmarks gebildet werden.

00:14:36: Das hilft keinen Patienten weiter in der Versorgung.

00:14:39: natürlich muss dokumentiert werden.

00:14:42: Gerade medizinische Dokumentation ist sehr wichtig.

00:14:44: wenn ein Patient von A nach B kommt, muss der folgende Anbieter aufhissen, worum es da geht was da gemacht worden.

00:14:51: Dadurch können auch Doppelversorgungen gespart werden.

00:14:54: Das ist schon richtig, aber was an Dokumentationen teilweise gemacht wird, damit wir unser Geld bekommen überhaupt?

00:15:02: Denn gegenüber der Krankenkasse zählt nur, was aufgeschrieben ist, wird auch bezahlt.

00:15:06: und wenn da mal eine Schwester was vergisst oder etwas Falsches hinstreibt dann bleiben wir auf den Schaden oder auf die Versorgung sitzen und bekommt dafür kein Geld.

00:15:16: Alexander Baxmann

00:15:17: Das wird ja jetzt nach dem Beitragsstabilisierungsgesetz noch ein Stück weit mehr werden, weil ich gelesen habe dass die medizinischen Dienste eben auch angehalten sind.

00:15:24: Noch mehr zu prüfen ob die Abrechnungen auch so richtig sind.

00:15:28: was mir in der Diskussion noch fehlt ist tatsächlich eine Datenbasiererentscheidung.

00:15:33: sprich ich brauche ja Informationen wo eigentlich welche Bedarfe genau vorhanden sind um das Gesundheitssystem hier vor Ort.

00:15:40: Ich meine wir können jetzt nur auf den Landkreis erstmal gucken als Landrat wo überhaupt welche Bedarfe bestehen, um dann entsprechend das Gesundheitssystem dahingehend auch auszurichten.

00:15:50: Und diese Datenlage wir haben eigentlich aus meiner Sicht und aus meiner Kenntnis nur die Kassenärztliche Vereinigung, die dementsprechend ihre Zulassung verteilt, wonach wie auch in der ambulanten Versorgung im vielen Bereichen unterversorgt sind.

00:16:02: aber dazu gehört eben auch zu wissen okay, welche Krankenhäuser haben beispielsweise welche Schwerpunkte eigentlich?

00:16:09: Das weiß man sicherlich zum Großteil schon, aber ich glaube und Detail hilft da wesentlich.

00:16:15: Es ist natürlich jetzt keine Aufgabe die man von heute auf morgen lösen kann sondern das wird sicherlich drei vier fünf Jahre dauern.

00:16:21: Aber ich bin der festen Überzeugung wenn man wirklich die Gesundheitsversorgung hier im Landkreis zukunftssicher aufstellen will brauchen wir eine wirklich detaillierte Datenbasis.

00:16:32: Also diese Daten liegen vor, es gibt verschiedene Verzeichnisse, z.B.

00:16:35: leuchten Krankenhausverzeichnissen es gibt auch bei den Krankenkassen Verzeichnet.

00:16:40: es gibt auch unter der letzten Regierung das Transparenzregister und von daher kann man da sich orientieren, aber die sind halt nicht gerade, ich sage mal kundenfreundlich ausgerichtet.

00:16:51: Dass jemand da wirklich was findet.

00:16:54: Was mir noch einmal wichtig ist bei aller Diskussion auf dem Hinweis von Herrn German dass wir auf Kreisebenen eine Lösung haben müssen.

00:17:00: Wir müssen über den Kreisgrenzen wegdenken zum Beispiel wenn ich an die psychologische Versorgung denke.

00:17:07: Es ist so, dass auch der Kreis beteiligt ist an den Landeskrankenhaus über den Zweckverband.

00:17:13: Und das ist auch soweit in Ordnung und man kann in jeder Ecke auch alle Versorgung vorhalten.

00:17:19: Auf der anderen Seite hier im Fürseute sind für ein überregionaler Anbieter die Versorgungen von all die bösen Menschen also metabolischen Syndromen.

00:17:27: da haben wir einen Kundenkreis der geht vom Kuchshafen bis nach Rheine Also ein Drittel von Litersachsen.

00:17:32: Von daher muss man über die Kreiskränzungen wegdenken, muss aber auch sich orientieren an den größeren Versorgungsebenen.

00:17:39: Die Universitätsmedizin in Oldenburg beispielsweise oder an Schwerpunktversorger gegen denen wir auf Wirtschaftsklinik gar nicht kämpfen oder klarkommen können im Westafschede mit dem Bundeswehrkrankenhaus.

00:17:50: Ressourcen sind unruhend endlich.

00:17:51: von daher müssen wir ich sage mal hier im Kreis Kloppenburg schauen wie wir die Versorgungsverbesserung verbessern können wie wir auch was vorhin gesagt worden ist ambulantem Staat zu verbinden können.

00:18:01: das ist gesund Grundproblem in Deutschland, dass wir halt diese, ich sag mal, Säulen basierte Medizin haben.

00:18:07: In einer Ebenen den frei beruflichen Arzt oder die frei berufeigen Ärzte in ihren Praxen.

00:18:14: Das ist ja auch ein Vermögen, was sie aufgebaut haben und auf der anderen Seite die Krankenhäuser.

00:18:19: Diese Säule, die synchronisiert nicht, sind nicht zusammenarbeiten und das werden wir auch auf einer Klassebene hinbekommen.

00:18:27: aber wir können zumindest nicht Versuch starten, es hinzubekommen alle in einem Boot sitzen und nach Möglichkeit eine Richtung ruhlern.

00:18:49: Krankenhäuser stehen, das wurde ja gerade sehr deutlich bundesweit unter einem erheblichen wirtschaftlichem Druck.

00:18:55: Gleichzeitig wünschten sich die Menschen eine verlässliche Versorgung.

00:18:58: Das wurde hier auch in dieser Diskussion bereits deutlich.

00:19:01: Möglichst natürlich nah an dem Wohnort ist logisch man möchte das von zu Hause aus schnell erreichen können.

00:19:06: Dieser Spagat beschäftigt nahezu alle Kliniken.

00:19:09: während Wessels Welch Unterstützung kann ein Landkreis tatsächlich leisten?

00:19:15: Und wo sind die mal Grenzen gesetzt?

00:19:17: Er kann sie leisten und tut er ja auch schon bei der Investitionsfinanzierung.

00:19:21: Und da hoffen wir, dass das so bleibt bei aller enger Kassenlage.

00:19:26: Das heißt wenn wir hier Neubauten hatten dann zahlt der Landkreis sowieso schon in die Umlage des Landes.

00:19:32: auf der einen Seite gute umlage war zu Dingen bemessen sodass immer eine ergänzende finanzielles fers für die investationsfinanzierungen notwendig gewesen sind die auch immer erfüllt wurden.

00:19:41: dafür sind wir sehr dankbar.

00:19:43: Wir haben dann für den laufenden Betrieb ein Darlehen bekommen.

00:19:46: Das ist auch gut soweit und haben ja auch immer gesagt, dann kann der Landklauser gerne verantwortlich übernehmen indem er auch in die Gremien geht.

00:19:53: das ist auch in Ordnung.

00:19:54: da arbeiten wir eng zusammen vertrauensvoll zusammen Und von daher hoffen wird dass es einfach mal weitergeht um.

00:20:00: was wir dann halt gebrauchen ist ein klares Bekenntnis für den Kreiskloppenburg Dass wir dann gemeinsam wie gesagt über die Kreisgrenzen schauen wie auch welche Versorgung Ich sag mal sinnvoll ist.

00:20:10: und die German hat es vorhin auch gesagt, dass wenn ich wieder auf Löhningen zurückgehe.

00:20:15: Dass das CKQ im anderen Landkreis quasi die Versorgung in Löhning optimiert und sicherstellt.

00:20:22: Das ist hier oben im Friseurton nicht so einfach möglich weil... Das

00:20:25: CKU war Quankenbrück?

00:20:26: Genau!

00:20:26: Das Krankenhaus in Quakenbrück und das ist hier im Nordklas wieder anders geregelt und auch anders aufgesetzt.

00:20:32: wir sind, ich sage nicht einzugekämpfer aber von guten Kooperationen und auch anderen Trampelfaden.

00:20:38: Das ist ja das Problem im Kreis Kloppenburg mit dem sehr länglichen Kreis, dass wir eine andere Versorgungssituation in Löhningen haben oder in Kloptenburg haben als in Friseute.

00:20:47: Manchmal ist dann halt Oldenburg oder Westerchede einfach näher.

00:20:51: vor diesem Hintergrund muss man das ein bisschen differenziert betrachten und auch bewerten und auch dann fördern.

00:20:56: Ich glaube, ich habe das lange gehabt.

00:20:58: Aber wir müssen jetzt nicht verzahnen nur auf den Kreis Kloppenburg.

00:21:02: Wir müssen unbedingt über die Grenzen wegdenken.

00:21:04: Okay.

00:21:04: Denne würde ich direkt jemanden, der sich gerade schon meldete, die Frage gleichstehen.

00:21:07: Welche Bedeutung hat denn das Sankt Marinehospital für den gesamten Landkreis?

00:21:11: Das Sankte Marinehosbital ist im Nordkreis natürlich eine feste Größe und auch in der kreisweiten Betrachtung eine wichtige Einrichtung.

00:21:19: Das glaube ich ist zukünftig auch so.

00:21:20: Deswegen ist es so wichtig bei diesen Themen tatsächlich mit Zahlen, Daten und Fakten zu arbeiten.

00:21:24: das wurde gerade auch schon genannt.

00:21:25: Es ist in diesem gesundheitlichen Themen oder allen Themen die Menschen unmittelbar berühren ganz wichtig dass wir wirklich sachliche Grundlagen haben über die wir sprechen.

00:21:33: Emotionen kommen immer von automatisch auf.

00:21:36: das ist aber an solchen Dingen da nicht hilfreich sondern man muss erst mal schauen wie sieht es wirklich mit den Erreichbarkeiten aus im Rettungswesen usw.

00:21:42: Und sofort.

00:21:43: das muss gemessen und tatsächlich auch gutachterlich bestätigt werden.

00:21:47: Ich möchte aber nochmal einen Punkt hinzufügen.

00:21:49: Natürlich müssen wir über die Kreisgrenzen hinaus denken und ich glaube, wir müssen das ganze Thema auch sehr stark vom Bürgerinnen und Bürgern herdenken denn am Ende des Tages bestimmen wir nicht wo die hinfahren sondern sie möchten eben Wohnorten da versorgt werden oder es möglich versorgt wird.

00:22:03: dazu braucht es solche übergeordneten Kooperation tatsächlich auch eine wesentlich stärkere Kooperation als bisher über verschiedene Trägerstrukturen entweckt.

00:22:12: Die werden wir auch haben müssen und die streben wir auch an.

00:22:16: Und dazu vielleicht noch mal eben ein kleiner Rückblick, Wir haben in der Corona-Phase damals die Anträge auf Auswahl Bürgschaften von den Krankenhäusern erhalten.

00:22:25: Die hat der Kreistag dann auch relativ schnell erfüllt.

00:22:27: Wir haben aber schon gesehen dass wir uns langfristig auf einen strategischen Weg machen müssen.

00:22:32: Der Lankers Glomberg hat tatsächlich mit einem beratenden Wirtschaftsprüfungs- und Gesundheitsökonomischen Institut zusammen einen solchen Zukunftsfahrplan Erstmalig aufgelegt und ich glaube den müssen wir mit allen drei Standorten Und auch über regional, über die Kreisgrenzen gedacht weiter beschreiten diesen Weg sehr partnerschaftlich.

00:22:50: Sehr vertrauensvoll und sehr offen Die richtigen Zukunftsbausteine zu setzen damit Wir das System bestmöglich im Landkreis Glomboy aufrecht erhalten können.

00:22:58: Und dass auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten

00:23:00: leider Alexander Baxmann welche Erwartung hätten sie denn als Landrat an ein Krankenhaus wie das hier in Friseute?

00:23:09: Ich nehme an, die ist gegeben.

00:23:10: Ich habe mit den drei Krankenhäusern noch nicht beruflich zusammengearbeitet aber was ich jetzt hier auch gehört und vernommen habe, ist da ja ein gutes transparentes Verhältnis gegeben.

00:23:37: Ich würde mal sagen, vielleicht Leuchttürme.

00:23:39: Ein Stück weit Leuchtürme sein oder Ankerpunkte sein in einem Netzwerk.

00:23:43: aber ein Netzwerk was eben auch weiter greift...

00:23:45: Der kriegt sich gleich rein!

00:23:46: Leuchthurm Bernfelssels?

00:23:47: Da sind wir doch hier schon, oder?

00:23:48: Das sind wir also wie gesagt die Zukunft der Krankenhäuser wird die Spezialisierung sein.

00:23:53: das zeichnen sie ja auch durch Gesetzgebung ab dass wir die Leistungsgruppen bekommen und ich hoffe mal, dass wir die bekommen, die wir auch beantragt haben und das Landkreis uns da unterstützen wird.

00:24:04: Dass wir die Hyrogie mit Ottobedi, dass sie die Insel der Medizin, die Geriatrie und die Adiputas-Hyrogie hier haben.

00:24:11: Und wir haben es ja nochmal auf dem Thema ambulant und stationär.

00:24:14: Hierhin bekommen schon vor fünfzehn dann auch ein Weg gemacht, was wir auch mehrere MvZs haben in Gardel unter den Friseuten oder den Ostlauter Fähen, sodass wir also den Nordkreis komplett abdecken können.

00:24:24: Das vernetzen wir auch ganz intensiv!

00:24:26: Also Leuchtturm, können Sie schon mal einen Haken

00:24:27: machen?

00:24:28: Ich würde gerade sagen.

00:24:28: Das wollte ich auch nicht damit unterstellen dass es heute noch nicht so wäre aber ich glaube tatsächlich den Rahmen, den Herr Wessels gerade aufgespannt hatte das wir darüber natürlich größer hinaus denken und über die Landkreisgrenzen und auch über die Säulen hinweg das versollte System hinweg.

00:24:42: Ich glaube das ist genau der Punkt was die Krankenhäuser im Landkreiseinnehmen müssen.

00:24:46: Ich sehe das ähnlich, aber ich sehe es als ein bisschen breiter aufgestellt.

00:24:50: Diese ganze Spezialisierung, die wir dann immer haben bleibt nachher irgendwie wieder was auf der Strecke.

00:24:55: Wenn man mal – ich habe das zu meinem Leidwesen das öfter schon gehabt, dass ich mit dem Krankenwagen im Krankenhaus gebracht werden musste durch verschiedene Krankheiten und auch Durchunfälle.

00:25:05: Da wurde beim RTV geguckt, was liegt an?

00:25:08: Welches Krankenhaus für diesen Fall ist das nächste?

00:25:12: So wenn sich alle mögliche Krankenhäuser spezialisieren, da muss ich nachher über eine Stunde zum nächsten Krankenhaus fangen mit dem Rettungswagen oder mit einem Hubschrauber.

00:25:20: Man kann das alles gut sparen und auch Leuchten und das alles spezialisiere.

00:25:24: Man muss aber trotzdem noch für die Unfallchiologie oder für den Unfällewender welche da sind dass sich der möglichst kurzen Weg habe, dass da auch was geleistet werden kann und danach wenn die Erstversorgung gegeben ist zu Spezialkliniken weiter laufen lassen kann.

00:25:38: Aber die erste Versorgung die muss unmittelbar in der Nähe sein zählt der kurze Weg.

00:25:44: Aber das mit der Nähe, das läuft ja hier

00:25:47: im Frisur?

00:25:47: Hier läuft es.

00:25:48: aber für mich werde man in die Gruppe auch gefragt was haben Sie denn zumutbar für die Bevölkerung auf johlesmördigen Hinweisen gegeben wie lange man zum nächsten Krankenhaus fahren sollte?

00:25:59: beinahe ich sage mal normalen Erkrankungen das muss ich nennen darf

00:26:02: also ohne RTV

00:26:04: doch mit RTW.

00:26:05: doch was für eine Erreichbarkeit sollte ein nächstes Krankenhaus halt haben?

00:26:09: Fünfzehn,

00:26:09: zwanzig Minuten muss das da sein.

00:26:11: Ja genau die Frage wäre mir zu pauschal.

00:26:12: ich bin kein Rettungsmediziner Ich bin kein Fachmann.

00:26:15: Das muss sinnvoll fachlich angemessen sein und wir sind nicht bei wünscht dir was.

00:26:20: gefühlte Wahrheiten bringen uns nicht weiter.

00:26:22: gesetzlich sind irgendwie so um die dreißig minuten oder so vorgeschrieben.

00:26:25: Es ist aber auch die Frage, im Notfall ist ja vor allem die Zeit bis der Notarzt beim Patienten ist.

00:26:31: Die noch mal dringendlichere Zeit als dass der Patient dann am Ende im Krankenhaus ist.

00:26:35: von daher sind wir doch wieder bei einem Vernetzensystem.

00:26:37: was eben die Notarzzstandorte und die schnelle Erreichbarkeit in diese Richtung angeht auch nochmal da.

00:26:42: Von daher in die Richtungen

00:26:44: Ja wobei für das Rettungswesen seid ihr ja als mögliche Landräte dann zuständig?

00:26:48: Da gibt es ja seit Jahrzehnten die enge Zusammenarbeit mit dem DRK.

00:26:53: Wir

00:26:54: hatten die mit dem Rettungswesen, das sollte schon komplett eingestammt werden in Löning.

00:26:58: Das sollte komplett weg vor drei vier Jahren und da hat sich der eine CDU-Abgeordnete auch sehr gut dafür eingesetzt dass er so bleibt und dass es auch erhalten bleibt, auch mit den Stationen, mit dem Retterhauswagen und solche Sachen.

00:27:12: Und das fand ich sehr gut von dem.

00:27:15: So muss das auch diese enge Vernetzung unbedingt beibehalten werden.

00:27:18: Wo sind

00:27:18: denn Rettungssagen stationiert?

00:27:19: In Löningen?

00:27:20: Glockenburg hier im Freiseute und in Basel Und Garderl soll meine Sache ans entwickelt werden, so ist mein Kenntnisstand.

00:27:26: Da gibt es ja auch Vorgaben die einzuhalten sind aber nicht an jedem Stand oder dass auch ein Notarzt eingesetzt und darüber muss man mal diskutieren ob man das sich vielleicht konzentrieren kann um da auch genau eine gute Versorgen zu haben.

00:27:39: Das eine ist ja dann der Rettungssanitäter kommt und das andere ist halt der Notarzerr dazu gerufen wird.

00:27:44: ich will noch einmal ein kleines Rätsel lösen das Krankenhaus gesetzt Niedersachsen ... Moment!

00:27:49: Moment!

00:27:50: Alexander Wachsmann kommt.

00:27:53: Ja, also ich bin auch der feste Überzeugung auch als jemand, der selber schon mal in die Situation gebracht worden ist, dass ich mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus musste.

00:28:02: glaube ich schon sehr darauf an, wie schnell jemand mit Expertise vor Ort ist.

00:28:05: Und der soll dann die Entscheidung treffen ob es jetzt ins nächste Krankenhaus geht und man in zehn Minuten da ist beispielsweise Herzinfarkten oder so was?

00:28:13: Oder wenn der Blinddarm eben gerissen ist oder sowas dass man vielleicht auch noch eine halbe Stunde fahren kann.

00:28:19: Ganz

00:28:19: kleine Ergänzung noch zu dem Thema Zeilendaten und Fakten!

00:28:22: Ich bin ja jetzt fünfzehn Jahre im Gemeinderat tätig und wir haben ähnliche Diskussionen gehabt im Bereich Brandschutz- und Feuerwehrwesen.

00:28:29: Die waren immer sehr emotional geprägt und von einzelnen Menschen auch sehr stark gesteuert, bis zu dem Zeitpunkt wo wir einen Feuerwehr-Bedarfsplan oder einen Brandschutzbedarfssplan mit fachlicher Expertise.

00:28:39: aufgelegt haben.

00:28:40: Seitdem hatten wir eine versierte Grundlage, sowohl für die Feuerwehrkameradinnen und Kameraden als auch für uns als Politiker...

00:28:46: Der Freiwillige Bedarfsplan ist ja nicht Pflicht!

00:28:49: Das

00:28:49: war eine freiwillige Geschichte aber erversachlicht eben sehr stark diese Emotionalitäten, die zugebenermaßen wenn es um Leib und Leben geht jeder hat gar keine Frage.

00:28:58: Jeder möchte als schnellstes im Krankenhaus und das beste Krankenhaus.

00:29:00: Das ist völlig normal.

00:29:02: Aber ich denke wir tun gut daran gerade auch bei dem Thema Gesundheitsversorgung wirklich sehr sachlich solche Grundlagen zu arbeiten damit wir sachgerechte Entscheidungen treffen.

00:29:11: Es gibt dort im Rettungsdienstsystem das IWENA-System über die sich Krankenhäuser melden, wie viele Kapazitäten sie haben und von daher kann der Rettungswagen oder die Mitarbeiter im Rrettungsdienste genau erkennen wo sie welchen Patienten auch dann hinbringen.

00:29:27: und bei einer akuten Notfallversorgung ist es manchmal so dass nicht ein Krankenhaus beide Patienten versorgen kann.

00:29:34: Wenn es dann, ich sag mal, traumatologisch ist beispielsweise ... Dann kommt halt ein Patient nach Mappen und einer halte nach Quakenbrück das Beispiel.

00:29:41: Jetzt kommen wir zu der Auflösung auf die einige unserer Hörer schon warten mögen nämlich was sagt das Gesetz?

00:29:47: Genau!

00:29:47: Es gab eine Onkit-Kommission oder hat vorbereitet das Krankenhausgesetz.

00:29:54: Es wird in Niedersachsen von einer dreißigminütigen Erreichbarkeit in der Krankenhausversorgung gesprochen bei Geburtshilfe übrigens vierzig Minuten.

00:30:00: Das ist auch durch Fachleute so festgestellt worden, dass das in der Regel reicht und auch auskömmlich ist.

00:30:06: Und auf diesem Weg befinden wir uns auch.

00:30:08: Und das heißt im Prinzip, wenn ich mich wieder auf den Kreis Kloppenburg schiele oder dem betrachte, dass zwei Krankenhäuser notwendig sind im Kreis Klockenburg.

00:30:17: Das dritte Krankenhaus muss eine starke ambulante Beipassfunktion erfüllen für Quarkenbrück als auch für Kloptenburg in einer guten Kooperation Dann sind auch die Menschen im Kreis Kloppenburg umfassend versorgt.

00:30:32: Was aber wichtig ist, dass die beiden Krankenhausstandorten verbleiben und der ambulante Standort, womöglich er dann in Löhning auch sein wird, wovon ich mal fest ausgehe über eine gute Expertise, über eine vernünftige Notfallversorgungsstruktur verfügen.

00:30:47: Da komme ich wieder auf den zukünftigen Landrat zu, mutmaßig finanziell unterstützen muss, denn das erfordert wieder bauliche Maßnahmen.

00:30:56: Die sind nicht günstig aber man kann sie hinbekommen.

00:30:59: wir planen hier für uns dass wir ich sage mal nochmal die Notfallversorgung verbessern und Ausbau noch strukturell verbessern dass wir, ich sag mal jeden Patientin das ist wieder das Wort von Herrn Mürriken erst versorgen können stabilisieren können was auch jeder Rettungswagen oder Sanitäter können muss.

00:31:18: Und nach der Stabilisierung des Patienten kann er auch vielleicht ein paar Stunden hier bleiben oder auch einen Tag oder ein, zwei Tage bleiben muss er halt gezielt in das nächste zuständige verantwortliche leistungsfähige Krankenhaus verlegt werden.

00:31:33: Das erfordert dann eine gute Abstimmung wie es auch Herr Germer vorhin gesagt hat mit den Rettungswesen und mit dem kranken Transportwesen.

00:31:40: so müssen wir denn auch wie die anderen beiden gesagt haben über eine gute Analyse auch weiterhin bekommen.

00:31:47: Da sind wir, wie gesagt dabei für uns einen guten Plan zu kriegen.

00:31:52: Ich bin da optimistisch, dass das gelegen wird.

00:32:11: Moderne Technik und Investitionen sind wichtig.

00:32:14: am Ende aber sind es natürlich Ärzte, Pflegekräfte, Therapeutinnen sowie viele weitere Berufsgruppen die einen Krankenhaus tragen.

00:32:23: doch gerade hier spüren viele Einrichtungen den Fachkräften besonders deutlich Wenn Wessels wie stark ist, sind mittlerweile der Fachkräftemangel in den Einrichtungen des St.

00:32:32: Marine-Stifts, aber insbesondere hier im St.-Marien-Hospital zu spüren?

00:32:36: Also wir merken ihn in der Pflege.

00:32:37: das ist auch so ein Phänomen was letztendlich ein paar Jahre sich gezeigt hat.

00:32:42: Also wir haben ja eine sehr junge Beschäftigungsgruppe, also wir sind ja stark gewachsen in den letzten fünfzehn Jahren und haben sehr viele junge Frauen beschäftigt.

00:32:50: Und ist es nun mal so dass irgendwann auch eine Schwangerschaft ansteht?

00:32:54: Und das mit dem bekanntgebenden Schwangerschaft die Mitarbeitenden sofort nicht mehr arbeiten dürfen.

00:33:00: Das kann man nicht vorplanen, das schaffst du nicht!

00:33:03: Wenn dann gleichzeitig viele anmelden sie sind schwanger, dann reicht's aus riesen Löcher.

00:33:09: Und wenn Sie dann parallel, denn wir über den Thema Dokumentation und Vorhaltung diese Berufsgruppe vorhalten müssen, dann dürfen sie nicht versorgen.

00:33:19: Und von daher ist in der Pflege ein massives Problem.

00:33:23: Das versuchen wir auch zu lösen, indem wir halt stark ausbilden was immer schon im Kreis Kloppenburg nicht nur bei uns gehabt haben jetzt dass wir gerade im medizinischen Bereich Ärzte aus dem Ausland haben.

00:33:35: Also wir haben hier Ärzte aus Südamerika, Mittelamerika.

00:33:38: Aus Afrika, ich sag mal Ost-Europäischen Bereich.

00:33:42: das ist eine runterbrunne Mischung die auch alle gute Arbeit leisten aber die erstmal dieses Thema reinkommen müssen weil wir in Deutschland halt anders die Tätigkeit verstehen als meine wegen Süd oder mittelamerikanischen Raum von der Ausbildung her.

00:33:56: da müssen wir aber Lösungen schaffen insgesamt wie bei vielen Bereichen, ich sag mal im Handwerk in der Industrie.

00:34:02: Dass wir Mitarbeiter aus diesen Ländern hier herholen und sich qualifizieren und entsprechend dann auch einsetzen.

00:34:10: Da ist einiges an Bedarf notwendig.

00:34:12: das werden wir mit unseren Menschen die wir vor Ort wohnen haben nicht

00:34:15: hinbekommen.".

00:34:16: Alexander Baxmann, wenn jetzt sich ein Krankenhaus wie das St.

00:34:20: Marinehospital an Sie wenden würde?

00:34:23: Vorausgesetzt würden wir jetzt Landrat werden beispielsweise Könnt ihr uns von Landkreis Seite irgendwie helfen beim Thema Fachkräftemangel?

00:34:32: Was könnten Sie unterstützend machen.

00:34:35: Also wir haben tatsächlich, wie Herr Wesiz gerade schon sagte auch in anderen Bereichen diese Thematik und grundsätzlich geht es auch darum das Thema Ausbildung auf die gleiche Ebene zu setzen wie im Studium, in Sinne von Wertigkeit.

00:34:49: So das heißt letzten Endes wenn wir mehr Auszubildende in den entsprechenden Berufen haben, in dem Fall habe ich jetzt rausgehörte vor allem in der Pflege dann kann man zum Beispiel über auszubildenden Wohnheime sprechen, die vor Ort sind und hat man gleichzeitig das Mobilitätsproblem gelöst.

00:35:04: Das kann zum Beispiel sein indem man jetzt in Friseute und Klappenburg – das sind ja nun mal die großen Löhningsliege – die Städte hier.

00:35:10: Das heißt letzten endes Wir können bei Wohnraum helfen Zum Beispiel ganz konkret.

00:35:15: Wir können bilateral eben mit einzelnen Ländern, die Handwerkerschaft hat so ein Projekt mit Jordanien zum Beispiel gemacht und solche bilateralen Projekte auch die können wir gezielt umsetzen und angehen.

00:35:26: Stefan Christ wie könnten ambulante und stationäre Versorgung künftig besser zusammenarbeiten?

00:35:30: Wir sind da auf einem guten Weg.

00:35:32: aber ich glaube tatsächlich wir haben seit Jahren ja auch die Gesundheitsregion wo einfach die verschiedenen Akteuren nochmal enger zusammenarbeiten.

00:35:38: Ich glaube das auch immer weiter zu auszubauen und das noch mal zu verstärken voneinander zu wissen, von einer zu profitieren.

00:35:44: Ich glaube das wäre der wesentliche Punkt wie wir das auf Langkreisebene weiter gestalten können.

00:35:49: Erwachsenmann sagte ja gerade schon Wir müssen jetzt einfach sehen dass es eine qualitativ hochwertige Ausbildung gibt.

00:35:55: beispielsweise ist das der Schlüssel um mehr Menschen auch für die Pflege zu interessieren?

00:36:01: Ja ich glaube eine gute Ausbildung ist das A und O. Das passiert im medizinischen Bereich, das passiert hier auch im pflegerischen Bereich.

00:36:08: sehr wichtig, dass auch das Krankenhaus in Friseute so viel ausbildet.

00:36:12: Das ist natürlich das A und O. Es führt dann natürlich dazu, dass möglicherweise Elternzeit dazwischen kommen.

00:36:17: Das bleibt da nicht aus aber nichtsdestotrotz ohne das Werden wenn ich auskomme.

00:36:22: Aber gleichzeitig die Möglichkeiten auszuschöpfen auch im Ausland anzuwerben, aber gleichzeitig auch Menschen, die vielleicht schon hier leben, die eher migriert sind, aber noch nicht arbeiten können als Pflegerinnen oder Ärzte.

00:36:35: Auch da ist ein gehöriges Potenzial, wo noch Möglichkeiten sind das auszuschöpfen.

00:36:41: Wo aber die rechtlichen Hürden oftmals das Problem noch sind.

00:36:43: Wenn es um das Thema Ausbildung geht der St.

00:36:46: Marine-Hospital oder überhaupt die Einrichtung des St.-Marienstifts arbeiten ja sehr eng mit der BBS-Riseute zusammen gerade in überrechter Pflege

00:36:53: Ja, also unter anderem auch.

00:36:55: Im Pflegekräften wird die Möglichkeit gegeben hier vor Ort die Bruchschule aufzusuchen oder auch in Kloppenburg oder auch wenn sie halt sehr speziell die Ausbildung machen wollen.

00:37:05: das ist also freigestellt auch im Biosospital in Oldenburg in der Krankenpflegeschule.

00:37:09: Jeder hat verschiedene Lebensphilosophien und von daher sind wir da breit aufgestellt.

00:37:15: Und wir wissen von vielen in der Altenpflege, die wollen gerne, ich sag mal hin die BBS Wir haben auch Krankenpflege Schüler, die gerne an die BWS gehen.

00:37:24: Aber wir haben auch Krankenpflegeschüler, die wollen gerne in die Krankenpflegeschule des Pios-Hospitals gehen.

00:37:30: Das ist dann ein bisschen spezieller und ganz klar getrimmt auf Krankenpflege im Krankenhaus.

00:37:36: Und in den anderen Bereichen ist es halt ein bisschen vielfältiger und breiter gestellt.

00:37:39: Man hat aber schon durch das Gesetz die Zugangsschwelle zum Krankenpflegenruf gesenkt.

00:37:48: Ob das mal gut ist, lasst da hergestellt sein.

00:37:50: Früher war die kranke Schwestern im Mindestens Real-Schulabschluss heute vielleicht schon der Hauptschulab schluss, ja nicht schlecht ist, will ich nicht schlecht reden.

00:37:59: aber man wird nachher wenn es dann in die intensive Weiterentwicklung geht, dann darf seine Hürden erleben weil einfach die Qualifikation da vielleicht nicht ausreicht.

00:38:07: Aber es ist doch gut so dass wir krankenpflegehelfer auf allen möglichen Berufsschichten haben.

00:38:12: Wir haben demografischen Infekt und der sagt einfach, wir haben weniger Menschen die ich sage mal arbeiten können.

00:38:17: Und von daher hat man schon vieles geschaffen und vieles auf den Weg gebracht.

00:38:21: Ich denke, der Beruf ist ein toller Beruf.

00:38:23: Er wird auch mittlerweile sehr gut finanziert.

00:38:26: Was viele nicht wissen, ist das der Pflegeberuf.

00:38:29: Der Ausbrunnsberuf ist mit der höchsten Ausbrunsvergütung.

00:38:32: Von daher, wie gesagt, haben wir vielfältige Einsatzmöglichkeiten hier bei uns am Marienstift.

00:38:37: Nicht nur im Krankenhaus, aber auch in der Altenpflege, in der ambulanten Pflege.

00:38:41: Was heißt denn das eigentlich, wenn ich ganz kurz dazwischengeretschen darf mit der höchsten Ausbildungsvergütung?

00:38:45: Also ich glaube tausend vierhundert Euro im Monat sind die schon mittlerweile schon.

00:38:49: Wie hoch ist denn eigentlich der Anteil gerade wenn wir bei den Ärzten schauen, denn da geht es ja auch um den Fachkräftemangel und um den

00:38:57: Nachwuchs.

00:38:58: wie viele Ärzte kommen mittlerweile aus den unterschiedlichsten Ländern?

00:39:03: also Ich würde behaupten dass drei Viertel unserer Ärzter, ich sag mal Migrationshintergrund und Zuwanderungs-Hintergrund haben.

00:39:09: Das sind teilweise klasse Ärzte und das ist auch gut so.

00:39:13: Der Gehrmann, ist das aber wirklich der ganz großen Herausforderung?

00:39:16: Dass wir nicht nur das Pflegethema haben sondern dass natürlich auch das Fachärztem Thema ein ganz großes ist, das herausfordernd für Krankenhäuser.

00:39:25: Das ist zum einen eine große Herausforderung gerade im Gesundheitswesen die richtigen Fachkräfte zu finden aber auf der anderen Seite auch eine riesen Chance.

00:39:31: Die Beispiele haben es ja gerade gezeigt an wie vielen Stellen die Kreisverwaltung tatsächlich da auch steuerend und begleitend ununterstützend einwirken kann.

00:39:38: Das ist das Thema ÖPNV-Gestaltung.

00:39:40: Wie komme ich zum Krankenhausstandort?

00:39:42: Das ist ein Thema Gesundheitsregion, Landkreis Kloppenburg.

00:39:45: Wie machen wir junge Menschen auf diese Potenziale Aufmerksam?

00:39:48: Dass es tolle Ausbildungsberufe sind im Gesundheitswesen und dass wir großen Bedarf haben an den Standorten in Friseute in Kloptenburg.

00:39:54: Also da ist eine ganze Kette von Möglichkeiten in verschiedenen Ämtern die wir alle dann auch wirklich gut auf dem Schirm haben müssen um sie best möglich auf das Ziel dann hin auszurichten.

00:40:02: Ich habe noch nicht von einer Prognose gelesen Bevölkerung in Deutschland in Städten lebt.

00:40:11: Gleichzeitig muss man sich natürlich die Frage stellen, gerade in so einem Flächenlandkreis wie dem Landkreis Kloppenburg und ich mal mir sitzt ja jetzt in der Person von der German-der-Wirtschaftsförderer, der Amtierende ausm Kreishaus gegenüber.

00:40:23: was macht denn diesen Standort des Landkreises Klopnenburg?

00:40:26: So attraktiv für Menschen hierherziehen egal ob nun als Pflegekraft oder als Facharzt?

00:40:31: Es sind glaube ich viele Faktoren aber zwei ganz wesentliche sind unsere Wirtschaftsstärke nach wie vor, die wir unbedingt erhalten müssen.

00:40:37: Wir haben einen sehr hohen Wohlstand im Landkreis Kloppenburg, der maßgeblich durch die sehr prosperierende Wirtschaft geprägt wird.

00:40:43: und der andere Faktor ist das Thema Zusammenhalt.

00:40:45: Wir haben ein unheimlich starkes Netzwerk von Ehrenamtlichen, von Vereinen, von Nachbarschaften Dorfgemeinschaften und wenn ich meine Altersklasse so sehe, die dann nach dem Studium überlegt gehe ich in die Familienphase, bekomme ich Kinder.

00:40:58: Wo werde ich mich niederlassen?

00:41:00: Dann punkten wir einfach mit diesen wesentlichen zwei Faktoren und genau die sind es um die wir uns ganz versiert weiter kümmern müssen.

00:41:07: Denn am Ende sind unsere Lebenshaltungskosten auch im Landkreis Kloppen, wo ich immer noch sehr attraktiv im Vergleich zu anderen Standorten.

00:41:14: das wird nicht einfacher.

00:41:15: Das Thema Wohnen und Co wird leider auch hier teurer aber im bundesweiten Vergleich haben wir da immer noch ein sehr gutes Alleinstellungsmerkmal und auch an dem müssen wir unbedingt gemeinsam weiter arbeiten.

00:41:24: Josef Mörtecken, wenn wir über Fachkräftemangel sprechen und hören auch drei Viertel der Ärzte haben mittlerweile hier einen Migrationshintergrund.

00:41:35: Weil es überhaupt gar nicht einfach ist Menschen zu gewinnen.

00:41:39: als Ärztin hierzu arbeiten im Krankenhaus Infrisäute wobei natürlich und darüber haben wir hier in Erzblut und Heilkunst diesen Podcast auch schon einige Male gesprochen weil es durchaus ja was viele nicht ahnen sie attraktiv ist.

00:41:51: Ja, hier zu arbeiten muss man immer wieder berücksichtigen.

00:41:54: Deswegen sagen sich einige das wollen wir weil sie hier relativ schnell Karriere machen können und Sie haben hier eine sehr familiäre Atmosphäre von der immer wieder in die Rede ist.

00:42:03: was kann getan werden um noch mehr Menschen auf den medizinischen Standort hier in Friseute aufmerksam zu machen?

00:42:11: Was man auch mit bedenken muss Wir haben die Lohnnehmkosten.

00:42:15: wenn ein Junggeselle hier ist auch als Arzt, der hat über fünfzig Prozent vom Bruttolohn was abgezogen wird.

00:42:22: Dann muss man bedenken das erste halbe Jahr in sechsundzwanzig sind dreihundertsechsten siebzig tausend Fachkräfte ausgewandert im Ausland.

00:42:30: so man gibt dann viele Sachen.

00:42:33: warum gehen die weg?

00:42:34: Die sind auch genug gute Ärzte die weggehen.

00:42:37: wir haben im Auslands wenn ich die Schweins nehme ist das Lohnniveau etwas höher und Kosten, Lebenshaltungskosten sind da auch wesentlich höher.

00:42:47: Aber ich habe die Lohnnehmkosten bei twenty-fünf Prozent.

00:42:50: So wir müssen hier ein bisschen anders das Pferdmann nicht aufzäumen.

00:42:54: Wir müssen unsere eigene Leute ausbilden und die eigenen Leute hier behalten und das muss attraktiver werden für den Arzt!

00:42:59: Wir haben einmal nur immer mehr Lohnabgaben hier, da, da... Da musst du immer mehr Krankenkassenbeiträge bezahlen, Pflegeversicherungbeiträge muss ich nochmal bezahlen.

00:43:06: Wir müssten von diese großen Ausgabensache müssen wir runter.

00:43:10: Und das ist auch eine Sache die liegt im Bund nicht bloß aber den einzelnen Krankenholchern.

00:43:15: Da können Sie ja jetzt nichts machen?

00:43:17: Ich muss, es Netzwerk haben und nach dem Bund arbeiten!

00:43:20: Haben Sie das Netzwerk schon?

00:43:21: Da arbeiten wir dran.

00:43:23: ich habe immer viele Kontakte und je breiter man sich aufstellt auch kann das dann noch gut nach außen verkaufen wenn man viel Netzwerk hat.

00:43:33: Ich glaube

00:43:33: da gehen wir alle gemeinsam den Weg kontaktisch an.

00:43:36: nur dem der sie nicht hat

00:43:37: genau

00:43:53: Welche drei konkreten Zusagen geben Sie heute den Bürgerinnen und Bürgern zur Zukunft des Sankt-Narin-Hospitals?

00:44:00: Dann kommen wir wieder mit Ihnen beginnen, Herr Wachsmann.

00:44:03: Drei konkrete Zusagen – das eine ist die Finanzierung soll gesichert bleiben, das zweite ist wie arbeiten daran die Pflegeversorgung gerade die Pflegekrachtkräfte nach vorne zu bringen.

00:44:14: und das dritte ist Baumaßnahmen, die quasi dann auch gewährleistet bleiben.

00:44:20: Ich werde mich weiterhin auch dafür einsetzen, dass wenn es der Finanzierung bedarf so wie in der Vergangenheit.

00:44:24: Dass das auch weiter notwendig ist.

00:44:27: Ich werde mir auch weiterhin dafür einsetzten, dass das Krankenhaus hier in Friseute weiterhin eine wichtige Rolle in den Planungen des Landes spielt.

00:44:34: Auch das ist ja eine wichtige Sache, dass sich der Landkreis da für einsetzt und dass das Krankenhaus im Friseut ein wichtiger Rollen in einem Netzwerk spielt was eben die Breite hat über die wir vorhin schon gesprochen haben.

00:44:45: Ich möchte gerne zusichern, dass wir so wie bisher auch im Dialog bleiben mit den einzelnen Krankenhausstandorten.

00:44:51: Insbesondere auch mit dem Standort Friseute, das wir offen und sachlich miteinander umgehen.

00:44:55: Dass wir dann da wo es nötig ist und möglich ist, auch rechtlich möglich ist auf das ist nicht unbedingt immer einfach sachgerecht unterstützen diesen Standort aber auf Basis von Zahlen, Daten und Fakten.

00:45:06: Und dass wir dann selbstverständlich auch für das Thema Fachkräftesicherung und Image Öffentlichkeitsarbeitsunterstützung leisten sowohl mit der Stadt Friseurte gemeinsam als auch als Landkreis in den Kanälen wo wir unterwegs sind und das gemeinsam mit der Geschäftsführung.

00:45:20: Und Josef Medizin?

00:45:21: Ja ich sehe das ähnlich und zwar die Baumaßnahmen die angeschoben werden müssen, dass man sie als Land Kreis mit finanziert an die Personaldecke, die man denkt.

00:45:32: Dass man eine Förderung macht auch hinsichtlich Wohnungen für Personal dass das mal ein bisschen vorgehalten wird wie weiterfahren müssen.

00:45:39: dann das dritte was ich ganz wichtig halte.

00:45:42: normalerweise wird das Krankenhaus ist oder ist ja gefördert vom Landkreis Das ist normal nicht die Trägerschaft des Landkreises die unbedingt fördern muss.

00:45:51: Ich muss das Netzwerk wieder zum Bund hin machen dass wir da mittel bereitstellen dass die Krankenhäuser breitflächig auch versorgt werden können finanzielle Mittel nicht, dass da wegen den letzten Euro darum getrickst werden muss und wegen dem Handschlag der da gemacht werden muss.

00:46:06: Dann muss pauschaler wieder abgerechnet werden und dann muss man sich vielleicht mit den ganzen Trägerschaften mal wieder an einen Tisch setzen und das wir da das einmal durch strukturieren viele Sachen nach unten schrauben die in den Verwaltungen da verweilen und allmann vor sich hin brüten, dass wir da anpacken und das wieder alles mal wieder auf den Fuß stellen, damit wir da wieder dran kommen, dass es im Mittelpunkt steht.

00:46:30: Wir haben heute viel von den vier Kandidaten gehört, wenn jetzt ein Geschäftsführer in die Zukunft schaut – eines großen Krankenhauses oder kleinen Krankenhausen wie hier in Friesäute mit welchen Gefühlen?

00:46:45: Jetzt in Bezug auf die vier Planetarist-Kandidaten.

00:46:48: Also ich persönlich habe ein gutes Geschüpf für die Zukunft weil auch weiß das der Landkreis zu seinen Verpflichtungen steht.

00:46:54: Auf der anderen Seite ist es immer dicke Blätter bohren Kein Zweifel.

00:46:58: Man kann sich jetzt hinter zahlarten Fakten verstecken, aber manchmal ist die Situation halt so dass man schnell Hilfe gebraucht und dann kann man nicht alles aufarbeiten lassen.

00:47:07: das ist auch manchmal dann gezwungen durch gesetzliche Regelungen siehe aktuell von heute auf morgen ich sage mal so auf der Bund zu Lasten der Regionen der Kommunen Gesetze erlässt wo da eine Lösung her muss.

00:47:23: letztendlich ist es ja so zusammen mit meiner Kollegin Geschäftsführung einer GmbH.

00:47:28: Ich hafte für das wirtschaftliche Verhalten oder für das Dasein und mit meinem Privatvermögen, und darauf habe ich eigentlich keine Lust wenn die Politik egal ob es auf Bund oder Land ist oder welcher eben auch immer Entscheidungen trifft und dass wir dann halt den Kopf einhalten müssen.

00:47:44: Da müssen wir uns auch doch verlassen können, dass dann uns auch geholfen wird, wenn's soweit ist.

00:47:48: Das hat auch weit geklappt aber der Prozess war auch sehr mühsam, sehr langwierig.

00:47:53: Da haben wir dann ja auch eine Lösung gefunden.

00:47:55: Mir ist auch nochmal wichtig, dass die Landkreisversorgung oder das Interesse des Landkreises von parteipolitischen Interessen einfach mal, dass sie drückgestellt werden.

00:48:05: Diese Erwartungshaltung hätte ich schon.

00:48:07: Ich danke Ihnen herzlich für diese so offene Fähre und auch sachliche Gespräche!

00:48:10: Vielen Dank an Bernd Wessels, Geschäftsführer der Sankt-Marienstift, ziehen viel Sohle sowie an die Landratskandidaten Dirk Jermann von der CDU, Alexander Baxmann von SPD und FDP, Stefan Christ vom WTN und Josef Mörtigen von der AfD.

00:48:26: Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben.

00:48:28: Und natürlich gilt unser Dank vor allem Ihnen!

00:48:30: Liebe Behörden und Hörer vielen Dank, da sie auch heute wieder bei Herzblut und Heilkunst dabei waren.

00:48:36: Wenn Ihnen unser Podcast gefällt, dann erzählen Sie gerne anderen davon, empfehlen Sie Herzblutt und Heilkunst weiter, abonnieren Sie unseren Podcast auf Ihrer Lieblingsplattform und lassen wir uns gerne eine Bewertung dar.

00:48:47: Damit helfen Sie uns noch mehr Menschen mit spannenden Themen rund um Medizin, Gesundheit und die Menschen dahinter zu erreichen.

00:48:55: In vierzehn Tagen hören wir uns wieder mit einer neuen Folge bis dahin und es war eine gute Zeit.

00:49:00: Ich bin Lars Kurs.

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