Folge 58: Gesundheit braucht Verantwortung - Ein Krankenhaus. Drei Kandidaten. Eine Zukunft.

Shownotes

Wie wichtig ist ein starkes Krankenhaus für die Zukunft einer Stadt?

Kurz vor der Bürgermeisterwahl in Friesoythe rückt diese besondere Ausgabe von HERZBLUT UND HEILKUNST eines der wichtigsten Themen für die Menschen in der Region in den Mittelpunkt: die Gesundheitsversorgung.

Welche Zukunft hat das St.-Marien-Hospital? Welche Folgen bringt die Krankenhausreform mit sich? Wie kann die medizinische Versorgung langfristig gesichert werden? Und welche Verantwortung tragen Stadt, Politik und Verwaltung dabei?

Darüber spricht Moderator Lars Cohrs mit den drei Bürgermeisterkandidaten Melanie Buhr (SPD), Jann Christian Hegewald (CDU) und Olaf Eilers (parteilos). Komplettiert wird die Runde durch Bernd Wessels, Geschäftsführer des St.-Marienstifts, der die aktuelle Situation einordnet und einen Blick auf die Herausforderungen der kommenden Jahre wirft.

Im Mittelpunkt stehen unter anderem:

  • Die Zukunft des St.-Marien-Hospitals Friesoythe
  • Die Auswirkungen der Krankenhausreform
  • Die medizinische Versorgung im ländlichen Raum
  • Haus- und Fachärztemangel
  • Pflege und die Zukunft des Elisabeth-Hauses
  • Fachkräftegewinnung im Gesundheitswesen
  • Gesundheit als Standortfaktor für Friesoythe
  • Die Rolle der Stadt und der zukünftigen Bürgermeisterin bzw. des künftigen Bürgermeisters

Eine sachliche, journalistische Gesprächsrunde mit unterschiedlichen Perspektiven – über eines der Themen, das nahezu jeden Menschen früher oder später persönlich betrifft.

HERZBLUT UND HEILKUNST ist der Podcast des St.-Marien-Hospitals Friesoythe und des St.-Marienstifts. Alle 14 Tage sprechen wir mit Menschen aus Medizin, Pflege, Politik und Gesellschaft über die Zukunft der Gesundheitsversorgung im Oldenburger Münsterland – verständlich, fundiert und nah an den Menschen.

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  • Moderation: Lars Cohrs
  • Redaktion: Vanessa Bartelt-Kapustin
  • Produktion: COHRS MEDIA im Auftrag des St.-Marienstift, Friesoythe

Transkript anzeigen

00:00:01: Herzblut und Heilkunst.

00:00:04: Ein Blicke in den Krankenhaushaltag mit Lars Kors, Geschichten und Entwicklungen aus dem St.

00:00:14: Marine-Hospital in Friseute.

00:00:18: Moin und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von Herzblut & Heilkunste im Podcast des St.Marine-Hospitals Friseutes und des St.-Marinen-Stifts.

00:00:27: Gesundheits geht uns ja nun mal alle an und sie gehört zu den Themen, die eine Stadt langfristig prägen.

00:00:33: Ein leistungsfähiges Krankenhaus, eine gute medizinische Versorgung, starke Pflegeeinrichtungen und engagierte Menschen im Gesundheitswesen entscheiden ja mit darüber wie lebenswert auch eine Kommune ist – heute und in Zukunft!

00:00:47: In wenigen Wochen wählen die Bürgerinnen der Stadt Friseute einen neuen Bürgermeister.

00:00:56: nicht über Wahlkampf-Slogans sprechen, sondern über Verantwortung.

00:01:00: Über die Verantwortung einer Stadt für ihre Gesundheitsversorgung.

00:01:04: Über den Zukunft des St.

00:01:05: Marinehospitals, über Pflege medizinische Versorgungen und auch darüber welche Rolle Politik dabei spielen kann.

00:01:13: Ich räume mich sehr

00:01:14: auf

00:01:15: vier Gäste, die dieses Thema aus ganz unterschiedlichen Perspektiven betrachten.

00:01:22: Bei uns ist Bernd Wessels, Geschäftsführer des Sankt Narinenstifts.

00:01:25: Das uns vertraute Sanktarien-Hospital Friseute ist ein Teil davon.

00:01:29: Außerdem begrüße ich drei überaus engagierte Menschen aus Friseutes die einen Ziel vor Augen haben.

00:01:34: Sie wollen Bürgermeisterin bzw.

00:01:36: Bürgemeister der Eisenstadt werden?

00:01:38: Nämlich Milani Buhr von der SPD, Jan Christian Hegewald vom CDU und Olaf Eilers, der als parteiloser Kandidat das Amt anstrebt.

00:01:49: schönes Jahr dabei sind!

00:01:56: Bernwesels, wenn heute jemand an das St.

00:01:58: Marine-Hospital denkt worauf bist du als Geschäftsführer besonders stolz und wo spürst Du auch gleichzeitig den größten Druck?

00:02:06: Ich bin besonders stolzt darauf dass es uns auch gibt!

00:02:09: Das war nicht selbstverständlich.

00:02:11: ich bin im Jahr zwei tausend sieben gestartet und alle haben gedacht der wickelt den Laden ab.

00:02:15: und heute sind wir stolz dass nahezu achtundermittarbeitende in der Krankenpflege in der Altenpflege im medizinischen, in verwaltenden Bereich bei uns tätig sind.

00:02:27: Wir haben zum Beispiel am vergangenen Montag, da war nicht nur Schützenfest wir haben ja im vergangenem Montag den Ausbildungsstaat gehabt Da haben zwanzig neue Auszubildende ihrer Ausbildung bei uns begonnen.

00:02:41: Also eine Perspektive die nach wie vor auch gegeben ist.

00:02:44: Wenn Sie Frau Boer an das heißt Marien-Hospital denken Welcher Erinnerung verbinden sie ganz persönlich mit dem Haus?

00:02:50: Für mich ist das Krankenhaus weit mehr als ein Betonklotz.

00:02:54: Ich bin selber im St-Marien-Krankenhaus geboren worden, habe meine drei Kinder auch im St.-Marien Haus geboren und insofern ein Teil meiner Lebensgeschichte.

00:03:06: Ich bin Gott sei Dank nicht oft als Notfall reingekommen, aber auch das ist mir schon passiert und ich bin besonders stolz dass wir tatsächlich so eine gute Versorgung hier direkt vor Ort haben.

00:03:20: Viele Menschen erwarten ja von einem Bürgermeister, dass er sich um Straßen, Schulen und auch Finanzen kümmert.

00:03:27: Jan-Christian Hegewald warum sollte Gesundheit eigentlich genauso Chefsache im Rathaus sein wie die anderen Dinge?

00:03:33: Ja, weil es uns alle betrifft.

00:03:34: Also jeder von uns kann von jetzt auf gleich in eine Notsituation geraten oder auch einen geplanten Eingriff haben und deswegen ist es besonders wichtig dass wir uns auch um die Gesundheitspolitik und Versorgung vor Ort kümmern.

00:03:45: Es geht nicht darum ob wir per Gesetz dafür zuständig sind uns darum zu kümmern.

00:03:49: Es gibt mir darum das es unsere Verantwortung ist als diejenigen die für unsere Stadt auch Verantwortung übernehmen wollen für eine bestmögliche Gesundheitsversorgung mitzusorgen.

00:03:57: Frisolte wächst Gleichzeitig werden die Menschen älter, oder weil es?

00:04:01: welche gesundheitspolitischen Herausforderungen bereiten ihnen denn ganz persönlich.

00:04:07: Die größten Probleme sehe ich persönlich darin dass der Ärztemangel hier vor Ort voranschreitet.

00:04:13: Und da sehe ich auch ein großes Handlungsfeld, wo die Stadt Friseulte, wo der Bürgermeister die Verwaltung aktiv handeln muss damit man diesen Trend entgegen wirkt.

00:04:25: Bert Wessels wie wichtig ist ein Bürgemeister oder auch eine Bürgmeisterin?

00:04:28: Der, die das Krankenhaus nicht nur kennt sondern sich auch aktiv für dessen Interessen einsetzt.

00:04:34: Das ist von sehr großer Bedeutung.

00:04:37: Ich nehme mal kurz den Ball von Olaf Eiders auf mit dem Ärztemangel.

00:04:41: Es geht darum, dass auch die Ärzte oder alle Fachkräfte hier vor Ort eine Umgebung haben, wo sie sich wohlfühlen und sich für die Stadt für die Säute entscheiden.

00:04:58: Die Krankenhausreform werden beschäftigt derzeit nahezu jede Klinik in Deutschland.

00:05:04: Was verändert sich jetzt für das St.

00:05:05: Marinehospital ganz konkret?

00:05:07: Das ist eine von vielen, vielen Reformen.

00:05:11: bei vielen Podcast drauf hingewiesen, dass ich selber unter die Ausbildung in der Krankenklasse gegangen bin.

00:05:21: Damals haben sich die Gesetze alle fünf bis zehn Jahre geändert heute halbjährlich und auch wenn die aktuelle Gesetzgebung zum GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz jetzt abgeschlossen ist kann man schlag davon ausgehen in kürze weitere Veränderungen auf uns zukommen.

00:05:40: Aber was du, wenn ich ganz kurz einhaken darf?

00:05:42: Letztes Jahr haben wir über das Schutzschirmverfahren berichtet und verfolgt welche Schritte notwendig waren um das Krankenhaus wieder in ein ruhiges Fahrwasser zu bringen.

00:05:50: und jetzt das wunderbar auch gelungen mit deiner Kollegin zusammen in der Geschäftsführung.

00:05:55: nur stellt sich schon die Frage ist es jetzt damit getan?

00:05:58: ist jetzt Ruhe in der Kiste sozusagen und ihr entspannt in die Zukunft schauen oder müssen wir jedes Jahr einen neuen Zittern?

00:06:05: Das ist ja das, was ich damit sagen wollte.

00:06:06: Dass wir am laufenden Mahn der Gesetze erlassen bekommen die dann wiederum auf unser Wirken in der Geschäftsführung aber auch bei allen Fachkräften Auswirkungen haben.

00:06:16: und die Planbarkeit, die vor uns liegt, die ist gar nicht gegeben wenn in der freien Wirtschaft Unternehmen diesen Unwegbarkeiten ausgesetzt werden wie wir.

00:06:26: Wie gesagt für den einste größte Unternehmen für Leute mit achteren Mitarbeitenden mit auch im Umsatz von circa fünfzig Millionen Euro.

00:06:33: Wenn wir diese Unwegbarkeiten auch in der freien Wirtschaft hätten, dann würde kein Unternehmer sich mehr für Friseute oder für Deutschland entscheiden.

00:06:41: Wir haben vorhin das Wort aufgenommen von Jan Christian mit der Verantwortung was zusammengefasst worden ist und von allen anderen beschädigt worden ist bei allen anderen.

00:06:48: Wie soll man Verantwortung übernehmen wenn man unplanbar arbeiten muss?

00:06:52: Das ist die große Herausforderung, die sie stellt!

00:06:54: Wir haben ja im Schutzschirmverfahren einen bestimmten Plan gehabt.

00:06:58: Der ist im Prinzip wieder bei den Haufen geworfen.

00:07:01: Ich wollte gerne etwas einhaken, was darauf aufbaut quasi weil wir hier in einem Krankenhaus sitzen oder im Gebäude sitzen.

00:07:07: Was in sich in frei- oder gemeinnütziger Trägerschaft befindet.

00:07:10: und das ist das wo ich bin selber im Landesvorstand auch der CDU Niedersachsen aktiv wo wir immer wieder darauf hinweisen, Leute ihr müsst einen Unterschied machen in der Gesundheitspolitik.

00:07:19: Egal bei welcher Reform ihr seid zwischen Stadt und Land und zwischen Häusern in kommunaler Trägerschaft und großen Klinikzentren und den Kleineren in freie Gemeinnütziger-Trägerschaft.

00:07:28: Und das bezieht sich insbesondere auch auf die GKV-Reform Wo ja durchaus das Ziel nachvollziehbar und gut ist Dinge zu spezialisieren, anders zu strukturieren.

00:07:38: Wenn aber die frei gemeinnützingen Häuser am Ende die Leidtragenden darunter sind dann ist es für unsere Region hier wo wir quasi nur solche Häuser haben und eine enorme Herausforderung.

00:07:47: Und es darf nicht dazu führen, dass es zu einem enormen Schlag kommt an der Stelle.

00:07:51: Da muss ich dir sagen, Christian, dann hast du noch einiges vor dir weil ich habe das C auch mit Christelikou mit Caritas verbunden.

00:07:57: Wir Freie Gemeinnützigen sind nun die Leidtragenden unter einem Gesetz was maßgeblich von einer CDU-Ministerin auf den Weg gebracht worden ist, wo auch nach meinem Kenntnisstand bis auf einen CDU-Abgeordneten im Bundestag alle zugestimmt haben.

00:08:09: Das ist zu Lasten der freie Gemeinnützigen Krankenhäuser des Gesetzes und es ist eine schreiende Ungerechtigkeit da.

00:08:15: Und die Konsequenz erleben wir dann im Der Wiesermarsch, dass dann innerhalb von mehr oder weniger einem halben Jahr jetzt ganz massiv kommende Woche Freitag das Bernhardt-Hospital in Brake den Laden zumacht.

00:08:26: also die haben einiges vor der Flinte noch und müssen sich nicht nur streiten sondern muss wirklich mal auch für die eigenen Interessen dann auch was tun

00:08:35: Wenn wir zu dem Thema noch mal zurückkommen, Schutzschirm.

00:08:38: Wir haben im letzten Jahr eine ganze Menge Verantwortung übernommen und zwar wäre das nicht in unserer Verantwortung gewesen aber wir haben als Stadtrat beschlossen finanziell zu unterstützen.

00:08:50: Das haben wir eigentlich schon immer gemacht.

00:08:52: ich glaube schon vor ja vor zwei tausend zehn haben wir schon finanzielle unterstützt.

00:08:57: Wissen Sie was das konkret heißt?

00:08:59: Finanziell unterstützt?

00:09:00: Ich

00:09:00: glaube vierhunderttausend irgendwie so um den Dreh müssen es gewesen sein.

00:09:05: Und in den letzten Jahren haben wir dann beschlossen, dass die Stadt sich mit zehn Prozent an allen Investitionen beteiligt und der Landkreis mit zwanzig Prozent an alle Investionen beteiligen.

00:09:16: Das haben wir auch gemacht – obwohl wir im Prinzip eigentlich nicht zuständig wären, aber als Standortkommune sind wir das dann eingegangen weil uns das Krankenhaus natürlich wichtig ist und weil wir alles tun möchten.

00:09:28: Dann kam natürlich der große Schlag im letzten Jahr mit dem Darlehen, was wir geben mussten.

00:09:34: Wir hätten als Stadtfriseute gerne als Zuschuss oder als Förderung gemacht.

00:09:38: Das wäre für die Krankenhausbilanz wesentlich besser gewesen, als das Darlehen, was wir geben mussten.

00:09:43: Wir haben uns dann aber leider ... Es ging nicht anders.

00:09:46: dem Landkreis, dem Druck konnten wir nicht standhalten und um das Krankenhaus irgendwie zu retten, haben wir es damit im Darlehn gemacht.

00:09:53: Was glaube ich jetzt auch ein entscheidender Faktor ist?

00:09:56: Was jetzt noch ein bisschen vor die Füße fällt, weil es ihm halt in der Bilanz anders gerechnet werden muss.

00:10:02: Ja, das hat Melanie Boer vorkommen recht.

00:10:05: In Dali wird in der Bilanz als Fremdkapital ausgewiesen und das hat dann wiederum Konsequenzen dass wir quasi theoretisch überschuldet werden weil halt die Fördergelder nicht als Eigenkapital angerechnet werden in der Krankenhausbilanz.

00:10:20: aber wir müssen zum Beispiel eine Liquiditätsübersicht für vierundzwanzig Monate im Voraus herstellen und das bei einer Umwegbarkeit, wie ich vorhin gesagt habe der gesetzlichen Rahmenbedingungen die am laufende Bande sich ändern.

00:10:33: Das ist dann für uns umso schwieriger.

00:10:35: damit finde ich persönlich als Geschäftsführung in die Haftung kommen.

00:10:37: Olaf Eilers!

00:10:38: Diese Unwegbarkeiten sehe ich da auch.

00:10:41: es kann ja eigentlich nicht sein dass man ein Gesetz verabschiedet die Krankenhäuser in den Transformationsfonds irgendwo aufnimmt Und dieser Weg bis zum Jahr zwanzig geht.

00:10:53: und bevor man diesen Weg überhaupt anfängt, fängt man schon wieder an mit einer ordentlichen Streichliste die Krankenhäuser zu belasten.

00:11:01: Wenn ich daran denke dass jetzt auch andere Gesundheitseinrichtungen demnächst nicht einmal mehr die Lohnerhöhung bei Pflegepersonal und medizinischen Personal voll erstattet bekommen oder abgedeckt bekommen bei den nächsten Verhandlungen dann sehe ich da ein Riesenproblem das wir in eine falsche Richtung gehen jetzt, gerade in der medizinischen Versorgung.

00:11:22: Wir haben ja im Pflegebereich einen riesen Fachkräftemangel und den haben wir eigentlich in den letzten Jahren etwas abmildern können dadurch dass die Löhne steigen durften.

00:11:33: wenn man jetzt wieder an den anderen Weg geht dann macht man eigentlich ein Schritt

00:11:37: zurück.".

00:11:37: Man muss ihn hören vielleicht ganz kurz erklären was sich im Hintergrund abspielt.

00:11:41: es finden draußen natürlich irgendwelche Baumeister am städt.

00:11:45: Wir zeichnen diese Episode von Herzblut und Heilkunst in dieser Woche am Mittwoch auf, also zwei Tage vor der Veröffentlichung.

00:11:53: Und wir erwarten heute wieder über dreißig Grad.

00:11:56: es ist schwül warm und stickig hier und wir haben uns entschlossen einfach das Fenster mal aufzureißen in der Hoffnung dass es uns dadurch besser geht.

00:12:04: Es geht so sagen wir mal, es geht so.

00:12:07: Herzlichen Dank erstmal Olaf Eilers hier in Christianen.

00:12:09: Das ist ja heute so im Grunde genommen mit DIGs also Fallpauschalen gearbeitet, es kommen Fälle rein die werden abgerechnet fertig das wird reformiert.

00:12:18: dem kann ich auch durchaus was abgewinnen.

00:12:19: stichwort Vorhalte pauschale dass Fixkosten mehr abgesichert werden als das aktuell der fall ist.

00:12:26: wenn ich mir dann aber angucke das nach meinem Kenntnis stand alle westdeutschen bundesländer außer niedersachsen bereits im Vorfeld vorläufig Leistungsgruppen vergeben haben.

00:12:36: Dann ist das, da kann man drüber streiten ob die richtig vergeben wurden aber es hat mehr Planungssicherheit und Vorlauf als das was in Niedersachsen gerade passiert.

00:12:45: und wenn man dann noch weiß was Bernd Wessel jetzt gerade gesagt hat dass man eben vierundzwanzig Monate im Vorlauf eine Liquiditätsrechnung einreichen muss dann frage ich mich wie soll das denn überhaupt gehen?

00:12:53: Wie macht ihr das unternehmerisch

00:12:56: mit Leidenschaft und wieder zwanzig Jahren mit persönlichem Risiko?

00:13:00: Das ist bis Sankt immer gut gegangen und ich denke, man hat irgendwann auch ein Erfahrung.

00:13:04: Dass man weiß was auf den Zug kommt.

00:13:05: Bisher nicht so dass man ganz in Trüben fischt aber es ist schon sehr viel Mut dabei und das haben wir bewiesen.

00:13:12: Das können wir!

00:13:13: Ich bin guter Dinge, dass uns dazu gelingen

00:13:15: werden.

00:13:30: Frau Burge stellen wir uns mal vor sie sitzen wenige Tage nach ihrer Wahl zum ersten Mal mit Herrn Wessels zusammen.

00:13:39: Was wäre ihre erste Botschaft an ihnen?

00:13:41: In der Funktion als Bürgermeisterin sitzen wir dann zum ersten Mal zusammen, das ist richtig.

00:13:46: Wir haben tatsächlich ja schon oft Berührungspunkte dadurch dass ich schon lange im Stadtrat bin und jetzt auch in der Gesellschaft der Versammlung des Krankenhauses.

00:13:53: insofern werden wir uns nicht fremd sein und wir werden uns dann auch schnell auf einer Ebene wieder finden.

00:13:59: Und zwar ist es mir ganz wichtig zu sagen, ich weiß dass die Rahmenbedingungen sich ständig ändern und das wird immer schwieriger.

00:14:07: Wir haben die Sachen alle schon angedeutet beziehungsweise drüber gesprochen aber Ich würde ganz klar ihm zu verstehen geben Dass wir natürlich als Standort Kommune Verantwortung übernehmen.

00:14:20: Aber wir können und wollen auch nicht die Verantwortung des Krankenhausträgers übernehmen.

00:14:24: Ich denke, da muss eine gute Zusammenarbeit passieren.

00:14:28: Und zwar die Zusammenarbeit nicht nur zwischen Kommune und Krankenhaus sondern auch die Zusammenarbeiten zwischen Landkreis, Landniedersachsen, Kommune oder Krankenhaus.

00:14:38: Da muss man klar und deutlich zeigen... dass das Krankenhaus ist ein Grundversorgungsstandort und nicht nur für Friseute, sondern tatsächlich für die ganze Region.

00:14:47: Und wenn wir das Friseuter-Krankenhaus zu machen würden, dann hätten wir achtundvierzigtausend Menschen, die nicht innerhalb von dreißig Minuten einen Krankenhaus erreichen können.

00:14:55: Abgesehen davon hätten Sie sehr viele Friseutinnen und Friseutter, die Ihnen als Bürgermeisterin die Hölle heißmachen würden?

00:15:01: Wir würden sagen, mach was.

00:15:04: Ja genau das ist auch berechtigt weil gerade das Krankenhaus für unsere Stadt wirklich von großer Bedeutung ist.

00:15:12: es ist ja nicht nur dass man schnell ein Krankenhaus erreicht sondern auch wirtschaftlich macht auch einen Fafri heute lebenswert weil wo Leute gerne wohnen siedeln sich auch gerne unternehmen an.

00:15:26: das ist so ein schöner Kreislauf.

00:15:27: also Sofern gibt es nicht viel wichtigeres Hirnfriseuter als tatsächlich das Krankenhaus in ihrer Form bis jetzt da ist.

00:15:35: Ein Lächeln geht über das Gesicht von Bernd Wessels zurecht, oder?

00:15:39: Natürlich freu ich mich darüber!

00:15:41: Das war nicht immer selbstverständlich dass man so gute und positive Worte hört.

00:15:45: Ich wollte nur kurz das berichtigen.

00:15:47: Die Krankenkassen haben ermittelt das hunderttausend Menschen im längeren Weg kurz um dreißig Minuten hätten wenn das Kranken noch geschlossen werden würde Und nochmal geguckt, wir haben die der Sachsen, da haben wir diese so eine dreißig Minuten Fahrweg.

00:16:00: Da, was wahlen, haben wir die zwanzig Minuten Regelung getroffen?

00:16:03: Würden wir alle zwanzigen Minuten Krankenhaus erreichen müssen hier auf dem Flächenland dann hätten wir noch einige Krankenhäuser im Kreiskloppen, wo ich mehr.

00:16:10: auch da wieder Ungerechtigkeit oder Unterschiede in den Bundesländern.

00:16:14: Dann nehme ich auch den Ball von Jan Christian gerne auf, wo er vorhin sagt, denn dieser Sachsen hat eine andere Krankenhausplanung, wobei sie eigentlich im Grunde immer fortschädlich war.

00:16:24: Also wir haben als eines der ersten Bundesländer eine Enquetekommission gehabt, auch durch die Corona-Zeit hindurch.

00:16:31: Es wurden auch gemeinsame Beschlüsse gefasst aller Parteien, die im Landtag vertreten sind.

00:16:37: Aktuell hat man sich halt entschieden, die Leistungsgruppen erst in Niedersachsen als Letztes von allen Bundesländern zum Ersten, Ersten XXVIII einzuführen.

00:16:47: Ich sage mal so ich habe da meine Vermutung Wir haben im kommenden Jahr eine Landtagswahl und keiner möchte die Katze vorher auf den Sack lassen.

00:16:54: Ich wollte die Frage nochmal aufgreifen, was man als erstes machen würde.

00:16:59: Im Vordergrund müssen zwei Fragen immer stehen.

00:17:02: Was kann ich für euch als Krankenhaus tun?

00:17:05: Und das Zweite ist, was können wir gemeinsam

00:17:07: tun –

00:17:08: nämlich Stadt- und Krankenhausgeschäftsführung zusammen?

00:17:10: Wir haben während Wessels mit vielen anderen Mitstreitern über viele Jahre gut zusammengearbeitet im Netzwerk Gesundheit Friseute, was wir damals mit gegründet haben und diese Netzwerkarbeit.

00:17:22: Das ist das, was ein Bürgermeister wirklich auch in die Waagschale werfen kann.

00:17:26: Ein Netzwerk zum Land und zum Bund – ein Netzwerk in Unternehmen hinein, in die Wirtschaft hinein oder auch in den Krankenkassen hinein.

00:17:32: All das müssen wir in die Wachschale Werfen und wir sagen ganz deutlich ja, wir sind die Stadt Friseute!

00:17:38: Und das Krankenhaus steht hier.

00:17:40: Wir sind mittlerweile auch Anteilseigner.

00:17:42: Nichtsdestotrotz haben wir im Nordkreis weitere Kommunen, die ein großes Interesse an der guten Versorgung durch unser Krankenhaus haben.

00:17:49: Deswegen möchte ich wenn ich denn als Bürgermeister arbeiten darf, eine regelmäßige Gruppe zusammenstellen.

00:17:55: Mit Krankenhausvertretern mit den Bürgereistern der anderen Kommunen um uns wirklich laufend abzustimmen über das was ist hier in unserem Krankenhaus los?

00:18:03: Wo soll die Reise hingehen und wie können wir gemeinsam im Zweifel als Nordkreiskommunen gegenüber Land- und Bund agieren um das Beste für unser Krankenhaus dort zu bewegen?

00:18:11: Klingt so ein bisschen nach Zweckverband leid oder?

00:18:14: Wenn das Kind einen Namen braucht, ja.

00:18:17: Olaf Anders auch an Sie die Frage wo sehen Sie denn eigentlich konkret die Verantwortung der Stadt gegenüber dem Krankenhaus?

00:18:23: Ich sehe die Verantwortung da dass wir erst einmal die finanzielle Begleitung machen wenn das Krankenhaus so wie im letzten Jahr in Schieflage ist.

00:18:32: Dass wir da sind und sagen Wir sind ein verlässlicher Partner Wenn alle Stricke reißen.

00:18:37: Wir lassen euch nicht hängen.

00:18:39: Das haben wir im letzten Ja ganz klar bewiesen Im Rad der Stadt Friseute Und das wäre für mich auch für die Zukunft ganz, ganz wichtig dass man das auch klar signalisiert.

00:18:49: Wenn ich Bürgermeister wäre dann wäre das erste was ich mit Bernd Wessels besprechen würde.

00:18:55: wenn es Probleme gibt kommen bitte frühzeitig zu uns damit wir vielleicht da wo wir etwas machen können auch helfen können und unterstützen können sei es oben eben wie Jan-Christian sagt Netzwerkarbeit bis hin nach Hannover zu betreiben oder aber finanzielle Schritte vorzubereiten, die notwendig sind um den Krankenhausstandort in Friseute zu sichern.

00:19:19: Bernd hat es eben schon ein paar Mal gesagt, wir haben hier achthundert Beschäftigte was ja auch ein Wirtschaftsfaktor ist.

00:19:26: Menschen die hier in Lohn und Brot sind.

00:19:29: wenn wir das gefährden würden wäre das noch mal eine zusätzliche soziale Komponente die für den Frieden in der Stadt Friseur heute negativ wäre.

00:19:39: Ja das ist ein ganz wichtiger Punkt.

00:19:41: da sind eben Das sind achthundert Personen, die hier beschäftigt sind.

00:19:44: Das sind eighthundert Familien im Zweifel, deren Existenz davon abhängt, die jeden Tag mit ganz großer Leidenschaft herkommen und ihre Arbeit machen.

00:19:51: Und das muss man auch immer wieder dazu sagen ein elementar wichtiger Standortfaktor für unsere Stadt.

00:19:58: Wenn ich mir angucke – ich war selber viele Jahre als Personalleiter unterwegs – wenn du mit Leuten sprichst, Vorstellungsgespräch dann kommen sie und fragen ja was gibt es denn in der Region?

00:20:07: Lohnt sich ein Umzug von A nach B je nach Friseute?

00:20:10: Und dann ist ein Krankenhaus wichtig, die ärztliche Versorgung ist wichtig.

00:20:14: Die Schulen, Kindergärten

00:20:15: etc.,

00:20:15: pp Freizeitangebot aber gerade ein Krankenhaus und eine ärztlichen Versorgungen mit Notfallversorgung wenn man sie hoffentlich nie braucht.

00:20:23: Aber das sind Dinge die dort eine Rolle spielen und deswegen ist es als Ganzes zu betrachten.

00:20:28: auch unsere Unternehmen und die gesamte Region hat ein großes Interesse daran, dass das Krankenhaus langfristig bestehen bleibt und gut geführt wird.

00:20:35: Ja ich wollte noch mal wieder zum Netzwerk zurück.

00:20:38: Netzwerke sind mit Sicherheit sehr wichtig aber ich glaube man muss da so ein bisschen entscheiden weil möglichst viele Menschen die zusammenkommen es bringt dann im Zweifel relativ wenig.

00:20:48: wo wir dann gerade wieder bei dem Zweckverband so schön waren Ich glaube jetzt müssen Entscheidende an den Tisch Und zwar Ärzte des Krankenhauses, die Verwaltung.

00:20:57: Die ja auch jetzt wirklich schon ganz guter Arbeit leistet und weitere relevante Akteure.

00:21:04: natürlich ist die Zusammenarbeit mit Land- und Bund ganz wichtig um auch zu schauen ob man vielleicht auch Fördermittel irgendwo irgendwie akquirieren kann gerade da.

00:21:14: es ist wichtig mit Land und Bund zusammenzuarbeiten um auch möglichst frühzeitig auszuloten.

00:21:20: ich denke an die Maßnahmen die jetzt noch vor der ausstehen, die gerade direkt mit dem Krankenhaus zu tun haben.

00:21:26: Wer wissen es alle?

00:21:27: Die Notfallaufnahme muss dringend dran gearbeitet werden und Fächter baut jetzt ein komplettes neues Krankenhaus mithilfe des Transformationsfonds.

00:21:35: Ich denke da wären auch Möglichkeiten für uns.

00:21:39: das muss man natürlich im Blick haben.

00:21:41: aber ich glaube ein konkretes Netzwerk dass man natürlich über viele Ebenen miteinander verbunden sein muss und vertrauensvoll und verlässlich und kontinuierig arbeiten muss.

00:21:51: Was ich gerne hätte, ist ein Netzwerk mit ein paar wenigen aber mit ein Paarentscheidern die sich dann aber tatsächlich regelmäßig treffen Und dann immer schauen, wo ist der Weg?

00:22:05: und dann müssen Gespräche mit den Akteuren in den uberen Bereichen stattfinden.

00:22:10: Aber ich finde der konkrete Austausch so wie wir ihn jetzt auch schon haben im Aufsichtrat oder in einer Gesellschaft der Versammlung das ist dann der ganz wichtige Teil der Arbeit.

00:22:20: Melanie hat von Entscheidern gesprochen und da sind ja nun mal Bürgermeister hier in der Region – im besten Fall!

00:22:25: Also ich will sein, ich nehme das mal für alle anderen auch in Anspruch Und deswegen gehören die für mich damit an den Tisch.

00:22:31: Ich sage das ja gerade genauso wie Krankenhausgeschäftsführung und auch die medizinische Leitung, weil wir natürlich die Fachleute am Tisch brauchen.

00:22:38: Dann geht es mir immer darum zu sagen du kannst Bürgermeisterin einer Kommune sein!

00:22:44: Wenn du aber in Hannover oder Berlin niemanden kennst und umgekehrt dich keiner kennt, und du da alleine auftrittst dann wirst Du nicht wahrgenommen.

00:22:51: Und deswegen brauchen wir die Zusammenarbeit auch in diesem Punkt mit den Kommunen, die um uns herum sind, mit dem Landkreis, um dort mit einer Stimme aufzutreten.

00:22:59: es kann für das Krankenhaus nur gut sein.

00:23:01: Es ist auf alle Fälle nur unerlässlich dass man Kontakte zu den entsprechenden Stellen hält.

00:23:07: Ob jetzt die Nordkreiskommunen da so der Weg sind, die man regelmäßig ins Boot holen muss weiß ich nicht.

00:23:16: Denn wenn wir die Entscheidungen im letzten Jahr gesehen haben wo denn auch der Landkreis uns dazu verpflichtet hat ein Drittel der Kosten zu übernehmen da hat man dann noch schon gemerkt dass die Kreisvertreter anderer Kommunen schon sagen ne lasst man das ist gut wenn das die Standortgemeinden übernehmen wenn man sagt, es ist ja besser, wenn wir uns da nicht dran beteiligen, sparen wir das Geld.

00:23:40: Ich persönlich hätte es toll gefunden, wenn der Landkreis komplett die Finanzierung übernommen hätte – das haben wir auch gesagt und wir haben's im Stadtrat von allen gehört.

00:23:49: aber dahin guckt das schon die eigenen Kreistagsmitglieder, dann aber im Kreisdach anders abstimmen als sie nachher sich im Stadtrat hinstellen.

00:24:00: Da weiß ich nicht wie wollen wir dann die anderen Gemeinden, die sowieso sich denn daraus ziehen wenn es darauf ankommt und Geld kostet da noch beteiligen?

00:24:16: Zum St.

00:24:17: Marine-Stift gehören weit mehr Einrichtungen als das Krankenhaus.

00:24:21: Wenn Wessels welche Rolle spielen in heute das St.

00:24:23: Elisabeth Haus oder auch die weiteren Pflegeangebote für Friseute?

00:24:28: Die sektorenübergreifende Versorgung, die ist von großer Bedeutung für das Submarinstift und für alle anderen Einrichtungen.

00:24:36: Sie machen überhaupt dieses System, das SubMarinstift möglich!

00:24:40: Wenn wir nur ein Krankenhaus wären dann hätten jetzt schon immer ausgehalten und dadurch dass wir quasi alles anbieten, Allroundanbieter sind, von der ambulanten Pflege über die Hospizversorgung Also palliative Ambulante, Hospizversorgung über das Krankenhaus.

00:24:56: Das greift ineinander über und das ist das wesentliche Fund was Sie hier vor Ort haben.

00:24:59: Pflege wird ja häufig erst dann zum Thema wenn Angehörige plötzlich betroffen sind oder auf alles.

00:25:06: welche Priorität hat das Thema Pflege für sie persönlich?

00:25:09: Für mich?

00:25:09: ich bin ja nur selber auch aus dem Bereich.

00:25:12: es ist ein grundlegendes Thema denn die Pflege gibt Menschen Sicherheit.

00:25:19: Die pflegerische Versorgung gibt Betroffenen die Sicherheit, dass sie versorgt werden aber auch Angehörigen die Möglichkeit diese Angebote in Anspruch zu nehmen damit sie vielleicht selber zu Hause ihre pflegebedürftigen Angehörigen versorgen können.

00:25:34: Sie sagten eingangs, wir haben hier einfach Kräfteproblemen.

00:25:38: das ist nun mal herausfordernd für jede Kommune.

00:25:41: Das trifft nicht nur die Ärzteschaft sondern natürlich auch das Pflegepersonal.

00:25:46: Welche Ideen haben Sie beispielsweise Friseute als Wohn- und Arbeitsort gerade für Pflegekräfte noch attraktiver erscheinen zu lassen?

00:25:55: Was wir auf alle Fälle planen, ist erst einmal Schüler aus Schulen über eine Ausbildungsbörse mit Ausbildungbetrieben zusammenzubringen.

00:26:05: Um Berufe den jungen Menschen näher zu bringen denn ich glaube Wir müssen gerade im Bereich der Ausbildung unbedingt ansetzen um neue Fachkräfte zu gewinnen.

00:26:18: Wenn wir nicht ausbilden dann fehlen sie uns auch in Zukunft und nur aus dem Ausland Personen anwerben, die dann für uns in der Pflege arbeiten.

00:26:27: Ich glaube nicht dass das ausreichen wird.

00:26:30: ich denke schon, dass man insgesamt dahin gehen muss, dass der Ausbildungsberuf für junge Menschen attraktiv wird Und selbstverständlich müssen hier in Friseute so Sachen vorhanden sein, dass Menschen hier vor Ort bauen können.

00:26:46: Dass sie hier wohnen können und auch sozial-verträglichem Wohnraum hier finden damit dieser Ort auch attraktiv ist für Menschen die in dem Bereich

00:26:55: arbeiten.".

00:26:56: Olaf Eilers nannte gerade einen Punkt an dem, glaube ich viele sagen würden ja genauso ist es.

00:27:00: wir brauchen bezahlbaren Wohnraum.

00:27:03: Der Wohnort muss attraktiv und bezahlbar sein damit sich überhaupt Menschen da auch junge Familien hier ansiedeln können.

00:27:10: aber Jan Christian Hegewald woher nehmen?

00:27:13: Wir müssen ganz dringend das betritt sich nicht nur auf den Stadtkehren in Friseute sondern noch viele Ortschaften die wir haben wohnen enormer Bedarf nach Wohnraum.

00:27:21: das heißt im allerersten Schritt müssen wir zusehen dass wir Fläche bekommen wieder, wo wir auch Wohnraum errichten können.

00:27:26: Also der Anspruch ist da Bauland zu erwerben und dann muss man sich damit dem Landwirt oder wie gesagt mal Landbesitzer hinsetzen und sagen so willst du verkaufen ja oder nein?

00:27:34: Und wenn ja zu welchen Konditionen?

00:27:36: jetzt kann man noch nicht Baulander werben und sagen wir bezahlen jeden Preis.

00:27:40: entweder musst du neues Land erwärmen oder du nimmst land.

00:27:42: das ist auch teilweise vorhanden was die Stadt hat.

00:27:45: nehmen wir nun Beispiel weil wir gerade unterwegs waren in der ortschaft edam gibt es auch land was quasi ein stadtbesitz ist.

00:27:52: Das ist aber auch nur der erste Schritt, also nur weil Land da ist entsteht ja noch lange erst mal kein Wohnraum.

00:27:58: Sondern du musst hingehen und das ist aus meiner Sicht dann auch wichtig.

00:28:00: so Punkt ich glaube wir kriegen es immer ganz gut hin noch land zu erwerben und da sollte man auch vorausschauend machen nicht immer erst dann landerwerben wenn plötzlich gesagt wird jetzt brauchen will dass war dringend sondern du musst eine gewisse anzahl an flächen vorhalten können um zu sagen die haben wir und da können wir denn jetzt bauen.

00:28:16: gibt

00:28:16: es Entwicklung gesellschaft der stadtfrise heute?

00:28:18: oder wer kauft die?

00:28:20: diese Wohnbau-Entwicklungsgesellschaft?

00:28:22: Zum Beispiel.

00:28:23: Nein, die haben wir nicht und wenn ich das richtig weiß ist also wir haben ja die VBEP als Wirtschaftsbetriebe der Stadt Friseute.

00:28:29: da stand das mal im Satzungszweck drin jetzt mittlerweile nicht mehr worauf ich aber hinaus wollte es unter anderem weil es gerade ein aktuelles Thema ist und weil es da ein konkretes Beispiel zu gibt und dann will Melanie gerne auch noch was dazu sagen ist der Bauturbo.

00:28:45: Also der Bouturbo der Bundesregierung wurde ermöglicht Ich glaube im Oktober, November letzten Jahres.

00:28:50: Jetzt heißt es immer ganz oft Berlin muss liefern.

00:28:53: jetzt hat Berlin geliefert und wir ziehen nicht schnell genug hinterher.

00:28:57: Es gibt genügend andere Kommunen im Umkehr ob das im Emsland ist Ob das hier ist oder im Landkreis Oldenburg die ein Regelwerk sich auferlegt haben wie sie mit dem Bauturbo umgehen.

00:29:07: Jetzt habe ich neulich ein interessantes Beispiel gelesen aus Geredil in der Krumm hören.

00:29:11: Da ist ein Unternehmer, das auch nachzulesen in der Zeitung aus dem Saarthaland übrigens also aus dem Landkreis Kloppenburg tätig.

00:29:17: Der hat dann Projekt geplant und das wurde mit dem Bauturbo beschleunigt Und sie machen da jetzt auch ich will es nicht so zahlen Wohnraum nennen sondern bezahlbare Wohnungen rein weil die Vorgabe war der dortigen Kommune.

00:29:28: wenn du das da hochziehst und wir dir das dann schneller ermöglichen Dann musst du bitte prozent Satz X Bezahlbare wohnungen dort ermögliche.

00:29:35: Also Meterraum

00:29:36: Ja und dass können wir auch.

00:29:38: Also wir können diese Vorgaben auch machen.

00:29:40: Im Übrigen wäre ich auch ein Freund davon, darüber nachzudenken.

00:29:43: was muss man dann mal wirklich vernünftig ausarbeiten?

00:29:46: nicht nur immer zu sagen ja wir wollen auf der einen Seite bezahlbaren Wohnraum sondern wir wollen bitte auch möglich machen dass ich sage mal barrierefreier Wohnraum geschaffen wird ist auch wichtig nicht nur für Menschen mit Beeinträchtigung sondern auch im Alter ein Riesenfaktor.

00:30:00: deswegen muss man das da auch berücksichtigen.

00:30:02: also Schritt eins Land erwerben bitte perspektivisch das auch hat, wenn man es braucht.

00:30:08: Und dann wird er gucken dass man alle Möglichkeiten nutzt mit dem Bautorbo jetzt aktuell mit der Wirtschaftsförderung die wir haben die Unternehmen dazu zu bringen dann dort auch Wohnraum zu bauen.

00:30:17: Ja natürlich fängt es damit an vielleicht ein Grundstück zu erwerben aber das gehört ja eine ganze Menge mehr dazu.

00:30:25: einfach so auf der Wiese was errichten das ist dann auch nicht möglich auch wenn uns die Wiese gehört.

00:30:29: Es gibt da die drei verschiedenen Sachen und werden mal in den Außenbereich gehen in den Ortschaften.

00:30:34: Da können wir nun mit einer Außenbereichssatzung.

00:30:36: Aber im B-Plan wird es dann schon schwierig, der Bauturbo ist da tatsächlich eine Alternative die wir uns dringend anschauen sollten, die wir auch schon angeschaut haben.

00:30:48: Der hat natürlich auch Tücken weil man mit dem Bauturbohr natürlich auch Sachen im Nachhinein genehmigt, die man vorher vielleicht nicht hätte gerne haben wollen.

00:30:56: aber ich glaube gerade wenn Darüber sprechen, dass wir vielleicht auszubildende herbekommen möchten.

00:31:04: Dann nützt uns ein Baugebiet irgendwo gar nichts!

00:31:08: Dann müssen wir tatsächlich schauen wie können wir das hier vor Ort direkt machen?

00:31:14: Ich weiß bei den Jungen Leuten geht es ja gar nicht erst mal darum, ein Häuschen zu bauen sondern einfach erstmal eine bezahlbare kleine Wohnung zu finden oder einer Art WG oder ähnliches.

00:31:25: Ich weiß ganz früher gab's hier im Turm damals auch schon die Schwesternwohnung.

00:31:30: das gibt's ja nicht mehr.

00:31:31: und ich glaube schon dass es sinnvoll ist da vielleicht mit Unternehmen auch zu sprechen die auch diese Probleme haben die auch gerne Auszubildende hätten aber bei unseren Bus- und Bahnverbindungen wirklich schwer sind zu bekommen, weil sie keine Möglichkeit haben hier morgens vor Ort zu sein.

00:31:49: Und da glaube ich muss man tatsächlich eher in den kleineren Bereich gehen kleine Wohnungen schaffen.

00:31:54: und ja wir haben tatsächlich eine Wohnungsbaugesellschaft, da sind wir aber an den Landkreis angedockt.

00:31:59: Was könnte man denn jetzt schnellstmöglich konkret tun?

00:32:02: untersehlich Fachkräfte hier auch zu holen.

00:32:05: Tatsächlich muss man an kleine Wohnungen ran, man muss schauen dass man dem entsprechend Wohnung zur Verfügung stellen kann.

00:32:13: wie gesagt mit Wirtschaftsunternehmen vielleicht sprechen mit großen Unternehmen die ähnliches haben.

00:32:18: ich denke da an die Firma Kühlingen die sowas errichtet hat in Friseute.

00:32:23: es gab auch mal die Idee vielleicht ein Baugebiet beziehungsweise einen Plan zu errichten wo man ähnliches wie Tiny-Häuser stellen könnte.

00:32:33: Nun, sagte Olaf Alles vorhin, Jan Christian Hegeholdt ... Es wäre ja vielleicht auch mal die Idee verstärkt zu gucken, welche jungen Menschen haben wir hier in der Region?

00:32:44: Wir haben direkt vor Ort, die wir begeistern können für diesen Beruf der Pflegekraft.

00:32:48: Sie haben ja häufiger schon im Podcast Herzblut und Heilkunst genau das Thema Pflege- und Pflegekräfte behandelt.

00:32:55: Und es kam immer wieder dabei heraus, dass diejenigen, mit sehr viel, jetzt kommt wieder Herzblut und auch Leidenschaft ausüben.

00:33:03: Dass die absolut überzeugt sind davon und sagen das machen wir unheimlich gerne, dass ist auch erfüllend!

00:33:09: Wie kann es gelingen tatsächlich auch hier entsprechend zu werben dafür?

00:33:13: Und auch Menschen dafür zu begeistern?

00:33:16: wenn ich darf eine kleine Vorbemerkung weil ich das nur unterstreichen kann aus eigener Erfahrung sowohl bei meinen Großeltern als auch hier in Friseute Schwiegervater, dass da wirklich mit Herzblut und Leidenschaft mit den Menschen gearbeitet wird.

00:33:29: Ich habe da den größten Respekt vor, du merkst den Menschen das an die dort tätig sind, die machen das aus Überzeugung.

00:33:35: Das sind wirklich Überzeugungs-Täter und insofern braucht man die im Zweifel nicht mehr davon zu überzeugen.

00:33:41: Aber das sind die besten Botschafter für diesen Job.

00:33:47: Also es kann sich jetzt ein Bürgermeister oder einen Krankenhausgeschäftsführer hinstellen, in eine Schule zum Beispiel.

00:33:52: Wir haben hier eine tolle BBS die eben auch in dem Bereich tätig ist wo ja auch eine gute und enge Zusammenarbeit stattfindet mit dem Krankenhaus.

00:34:00: Es ist aber immer das Beste wenn die Menschen die dort tätig sind, wenn sie sich vor die Klassen stellen und zwar schon einen Schritt vorher nämlich in die Schulen die die potenziellen Auszubildenden haben um dafür zu werben.

00:34:13: Ich will mal ein Beispiel bringen Ihr habt das Eingangs mal gesagt, die war viele Jahre als Personaler.

00:34:18: Auch für Ausbildung verantwortlich in unterschiedlichen Unternehmen Und egal in welches Unternehmen du gehst Du hast überall die Fachkräfteproblematik gerade auch in der Ausbildung.

00:34:27: Sondern da war es im gewerblich technischen Bereich auch so.

00:34:30: und dann sind wir hingegangen und haben Kooperationen geschlossen mit Schulen In dem Fall mit Förderschulen und sind über den drei Klang Kontakt aufbauen Praktikum anbieten und niedrigschwellig in die Ausbildung gehen Wirklich guten Weg gegangen der am Ende sich ausgezahlt hat für alle Seiten.

00:34:45: Und deswegen glaube ich, ein Baugebiet oder Wohnraum?

00:34:48: Ja!

00:34:49: Aber das ist nicht der erste Schritt sondern im ersten Schritt muss man hier mal für den Beruf werben Lust auf den Beruf machen die Leute noch intensiver reinschnuppern lassen können und dass müssen wir als Stadt unterstützen auch in Form von Werbung.

00:35:03: Wir wollen eine Gewerbeschau machen regelmäßig mit Messen auch auszubilden.

00:35:09: Da gehört das Krankenhaus mit seinen Einrichtungen zwingend dazu um dafür zu werben.

00:35:14: Das können wir und müssen deutlich besser werden, nicht nur die Unternehmen dabei zu unterstützen sich selber präsentieren zu können sondern dann wenn wir an die Umlandkommunen denken unsere stärken hier als Stadtfriseurte und unsere Unternehmen auch außerhalb unserer Stadt deutlich besser zu bewerben.

00:35:32: da können wir mit unserem Stadtmarketing einen konkreten Beitrag leisten.

00:35:36: das machen wir in Teilen.

00:35:37: aber wie gesagt ich glaube wir können da deutlich mehr PS auf die Straße bringen.

00:35:40: jetzt nochmal ein wenn ich darf eingedanken zum Thema demografischer Wandel, weil daraus eine Idee resultiert die dann wiederum auch mit den Bürgermeisteramt zu tun hat.

00:35:50: Wenn man sich die Zahlen anguckt wir haben im Landkreis Kloppenburg meine ich knapp elf tausend Pflegebedürftige davon werden fünfundachtzig beziehungsweise sechsten achtzig Prozent Zuhause versorgt und davon wiederum siebzig Prozent gerundet von familiären Angehörigen.

00:36:05: Wenn ich dann in Gesprächen erfahre dass Menschen Ich sage mal die Eltern-Generation, gerne möchte das die Kindergeneration auf dem Hof neu baut anbaut um baut.

00:36:15: Und die Kinder das auch wollen und dann am Ende aber es nicht können weil irgendwelche behördlichen Dinge dagegen sprechen.

00:36:21: Dann ist das für mich ein Punkt wenn ich mir diese Zahlen die ich gerade genannt habe angucke was wir absolut Wenn wir es irgendwie können verhindern müssen und umgekehrt gesprochen immer ermöglichen müssen, dass sowas auch am Ende klappt.

00:36:33: Weil das ist fürs Alter eine vernünftige Absicherung wenn die Kinder dort dann da sind.

00:36:38: Die können dann im Zweifel einkaufen.

00:36:39: Die könnt kleine Dinge machen um dann zu unterstützen.

00:36:42: wenn sie dann irgendwo weg sind Und nicht in der Nachbarschaft Dann sind Sie im Zweifel wieder auf externe Kräfte angewiesen die wir aber nicht mehr so gut finden.

00:36:50: Uns fehlen in den nächsten zehn Jahren zwischen sechshunderttausend und eine Million Fachkräfte im Bereich der Pflege, in Deutschland.

00:36:56: Aber du führst es auch nicht mehr hinbekommen, dass diese Menschen zu Hause alle gepflegt werden?

00:37:00: Weil sich auch die Familienstrukturen im Laufe der Jahre komplett gewandelt haben?

00:37:05: Genau!

00:37:06: Das ist so... aber wenn wir schon diese Fälle haben – und sie sind hier in der Region noch häufiger als in irgendwelchen städtischen Zentren – das Kinder sich dafür entscheiden mit ihrer Familie Eltern nahezu wohnen Dann sind wir mit dem Klammerbäuel gepudert, wenn wir das nicht ermöglichen.

00:37:20: Tatsächlich eine schwierige Situation.

00:37:22: Ich hab mit meinen Großeltern zusammengelebt und mit meinen Eltern.

00:37:25: Das ging zu einem gewissen Grad ganz sicherlich, weil meine Mutter nicht berufstätig war.

00:37:29: Aber auch da kann man an andere Grenzen ... Meine Großelter waren Dement.

00:37:35: Die haben nachher ne vierundzwanzig Stunden Betreuung gebraucht.

00:37:37: Und es war einfach nicht möglich!

00:37:39: Ich glaube die Strukturen heutzutage sind noch ganz, ganz anderer.

00:37:42: also heute wäre es erst recht in den meisten Familien nicht möglich Und ich glaube einfach, dass wir da gucken müssen.

00:37:49: Dass wir da auch mehr auf andere Angebote setzen.

00:37:51: Diese niedrigschwelligen Angebote vielleicht die Unterstützung der pflegenden Angehörigen.

00:37:56: Dass man vielleicht auch die Möglichkeit... Das hat man schon in Kurzzeitpflege aber da sind die Plätze ja immer sehr rar.

00:38:03: oder andere ambulante Angebote das die zu pflegen denn auch einfach mal Pause haben können weil in dem Moment geht es nicht nur um die die gepflegt werden müssen sondern ich glaube gewissen nicht die Leute aus dem Billig lassen, die in den Moment fliegen.

00:38:19: Und ich glaube wenn wir dann darüber sprechen, wenn ein gewisser Mensch zu Hause nicht mehr zurecht kommt und nicht die Möglichkeit hat gefliegt zu werden und in einen Pflegeheimen zu müssen, dann ist es ganz wichtig dass diese Menschen trotzdem noch Teil unserer Gesellschaft sind abgeschoben, weil ich glaube das ist tatsächlich auch die Angst, die viele haben, die in einem Pflegeheim müssen.

00:38:41: Dass sie plötzlich nicht mehr Teil der Gesellschaft sind und ich glaube da liegt ein bisschen die Stellschraube.

00:38:46: Die hutschige Versorgung dass man zu Hause so lange gepflegt wie es ihnen geht, das teile ich auch, das ist auch wichtig.

00:38:52: Das müssen Fahrkräfte machen wieder bei pflegekräften, die wir gewinnen müssen.

00:38:56: im übrigen das mag einer oder andere wissen hier auf der Seite ist die größte sozialstation im olmburger land.

00:39:03: Die haben bei den Beinachhundert und vierzig Köpfe jeden Tag rund um die Uhr, die mit den roten Flitzern das Stadtgebiet versorgen.

00:39:13: Wir sind sogar mittlerweile über die Stadt zum Weg im palliativen Hospizdienst unterwegs weil die Sozialstation in Böseln und Gadel gar keine Hospiz- oder Palliativversorgung anbieten.

00:39:25: Das haben wir übernommen, weil wir uns verpflichtet Verantwortung übernehmen zu müssen.

00:39:32: Wir fahren auch ins Emsland, nach Hildenburg oder nach Rassdorf.

00:39:35: Nach Lohrup teilweise hin um dort auch Dienstagen zu bieten.

00:39:39: Das sind schon Entfernung die da bewältigt werden müssen.

00:39:41: Von diesem Hintergrund wie gesagt sind Fachkräfte großer Bedeutung und ich will einmal den Ball von Jan-Kristian aufnehmen mit dem Bauern und den sorgenden Gemeinschaften in einem familiären Umfeld.

00:39:52: Nach meinem Kenntnisstand geht es ja daran auch dann bauen im Außenbereich weil viele nicht wohnen.

00:40:00: Bau-Geneviumsbehörde, Landkreis Kloppenburg.

00:40:02: Das Bauen im Außenbereich uneingeschränkt wirklich machte habe ich ja so meine Zweifel.

00:40:08: aber auch das ist eine Aufgabe des Bürgermeisters der Bürgemeisterin sich darum zu kümmern dass man mit Druck sich darum kümmert und halt nicht nur Verdichtung in den Innenstadt Bereich in Gemeindepereich fördert und fordert sondern dass man auch dort Möglichkeiten schafft das im außenbereich dann familiäre Gruppen oder Zusammenhalt entstehen, die halt die Versorgung vor Ort ermöglichen?

00:40:30: Da kann ich gerade einhaken.

00:40:33: Also die Auffassung von Bernd Wessels teile ich absolut wenn man sieht dass der Landkreis Krockenburg gerade mit der Aufstellung des ERUP als regionalen Raumordnungsprogramms diese Möglichkeit im Außenbereich zu bauen sehr beschränkt.

00:40:49: Da mache ich mir da auch schon recht große Sorgen, die legen schon Gebiete fest im Außendereich, die verwendet werden können oder wo noch was möglich ist.

00:40:58: aber in erster Linie wird es wohl das Stadtgebiet sein.

00:41:03: Ich

00:41:03: weiß dass das am Ende kein Selbstläufer ist Aber was haben wir denn für eine Alternative?

00:41:07: Sollen wir uns jetzt hierhin stellen und sagen oh der Landkreis macht sowieso nicht Nein!

00:41:10: Ich würde sagen Wir müssen dann gucken Was denn möglich ist.

00:41:12: Und das was möglich is müssen wir irgendwie hinkriegen und machen, weil wir da am Ende einfach einen riesen Faktor haben.

00:41:18: Es gibt wie gesagt genügend Leute und das müssen ja noch nicht mal am Ende welche Menschen sein die tatsächlich eine Pflegestufe haben sondern es geht auch um das Thema Einsamkeit im Alter von Leuten, die teilweise noch fit sind oder einigermaßen fit sind und wenn die die Möglichkeit haben dass sie in einem mehr Generationenhaus leben ist das für die im Zweifel.

00:41:38: Oma meiner Frau war auch so ein Beispiel angenehmer, wenn alle beteiligten das Wort.

00:41:47: Wir blicken jetzt mal abschließend in die Zukunft.

00:41:50: hier stimmen wir uns mal vor wir treffen uns im jahre zwei tausend vier und dreißig wieder also nach ablauf ihrer ersten amtszeit.

00:42:00: dann wird es so sein dass band wessels beraussichtlich nicht mehr geschäftsführer ist der sanknarin stift.

00:42:06: ich vermute das

00:42:09: mal Aber ich bin der Sache verbunden, das weiß der eine oder andere ja auch.

00:42:16: Ich bin da noch im Vorsitzender der Bürgerspitalstiftung und das Amt darf ich länger ausführen.

00:42:22: Das will ich auch machen.

00:42:23: Ich will den Kontakt nach der Seite nicht verlieren.

00:42:27: Und das ist mir eine Herzensangelegenheit.

00:42:30: Sie sehen Kontakt hier nach der Seite, den werde ich aufrechterhalten.

00:42:32: Okay

00:42:33: dann wirst du ja alles weiter im Blick behalten auch in acht Jahren.

00:42:36: Woran würdest Du dann erkennen, dass sich das Sankt Marinehospital erfolgreich weiterentwickelt hat?

00:42:43: Das würde ich daran erkennen, da sind wir eine insgesamt sorgende Gemeinschaft und zwar von der ambulanten Versorgung hin zur stationellen Versorgungen, dass wir modern aufgestellt sind... Hoffentlich genug Fachkräfte haben, dass wir den baulichen Rahmen gefunden haben und das alle Mitarbeitenden hier am San Marienstift hoffentlich nach wie vor mit einer bestimmten Freude und Professionalität an die Arbeit gehen.

00:43:17: Ich hoffe tatsächlich nahe Menschen.

00:43:19: Und ich hätte gerne eine starke Grundversorgung, kurze Wege die Erreichbarkeit das Zusammenspiel.

00:43:26: tatsächlich haben wir immer angesprochen ambulant und stationär.

00:43:30: dafür brauchen wir natürlich gute Ärzte und Fachkräfte.

00:43:33: bei der Pflege geht es mir tatsächlich nicht nur um die Versorgung sondern auch um die Teilhabe und dass Familien gern hier leben weil sie sich sicher fühlen weil das Krankenhaus auch eine Lebensqualität hinterlässt Alter hier wohlfühlen, dass das ein attraktiver Wohn- und Wirtschaftsstandort ist.

00:43:51: Ich als Bürgermeisterin, ich möchte gerne eine verlässliche Partnerin sein fürs Krankenhaus für die Ärzte, für Pflege, Landkreis, Land ... Die Menschen zusammenbringen zuhören.

00:44:01: Also das sollen die Menschen nach acht Jahren sagen?

00:44:03: Das hat sie geschafft!

00:44:04: Okay, Jan Christian Higuel.

00:44:06: Ja wenn wir dann mal gucken ins Jahr zwanzig vierund dreißig, dann möchte ich, dass wir weiter einen stabil aufgestelltes Krankenhaus hier haben mit einer funktionierenden guten Grundversorgung Notfallversorgung, weil das glaube ich für viele Menschen auch ein sehr sensibles Thema ist.

00:44:18: Sie möchten im Notfall sich versorgt wissen.

00:44:20: Ich möchte gerne dass wir was den Hausarzt Facharzt Kinderarztbereich angeht gut aufgestellt sind.

00:44:26: Auch da müssen wir deutlich enger noch in den Austausch gehen mit der dafür zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung.

00:44:31: und gerade auch im Bereich der Pflege möchte ich dass wir nicht nur möglichst gut aufgestellt sind sondern dadurch auch mal andere Wege gehen.

00:44:39: Mit verschiedenen Dienstleistern in letzter Zeit gesprochen.

00:44:43: einer ist im Bereich Aschendorf, geht es mir um das Thema Quartiere.

00:44:47: Wo Jung und Alt zusammenkommen also wo vielleicht auch mal neue Wege gegangen werden wenn sich denn jemand auf den Weg macht und sagt er möchte nochmal ein zusätzliches Angebot in Friseur zu schaffen.

00:44:56: Und dass ist das was ich da auch mit in die Waagschale bewerfen möchte.

00:45:00: Neue Ideen mit einbringen.

00:45:02: Das als Stadt sowohl wenn's denn möglich ist und wenns nötig ist finanziell wie auch strukturell begleiten.

00:45:09: Dass wir da wirklich einen engen Austausch pflegen und die Dinge gemeinsam voran bringen.

00:45:12: Wohl auf all das.

00:45:13: was sollen die Menschen, je in Friseute im Jahre zwei Tausendvierunddreißig über ihre Arbeit als Bürgermeister sagen wenn es um die Gesundheitsversorgung geht.

00:45:22: Die Leute sollen sagen, wir wählen in den Jahr- und Bürgermeistern Olaf Eilers.

00:45:28: Weil die Gesundheitsversorgung im Friseurte gut ist, weil das Krankenhaus solide dasteht.

00:45:33: Und der Fachärztemangel mit einem Ärzterhaus auf kommunaler Ebene nach dem Bösomer Modell ergänzt worden ist und damit der Ärztemandel ausgeglichen worden ist, die Menschen eine ordentliche Versorgung vor Ort haben.

00:45:49: Aufgrund dessen hier in Friseute ist so, dass ich mich wohlfühle.

00:45:54: Dann bleibe ich doch gleich mal bei Ihnen und bitte Sie abschließend einen Satz zu vervollständigen.

00:45:59: Nämlich ein starkes St.

00:46:00: Marine-Hospital ist für Friseoute unverzichtbar.

00:46:04: weil?

00:46:06: Weil Friseuth erstmal systemrelevant ist.

00:46:09: Weil Frisouth viele Mitarbeiter hier beschäftigt und das ein Wirtschaftsfaktor für uns ist und weil die gesundheitliche Versorgung hier in Friseute gesichert sein muss.

00:46:19: Ja, Christian Hegewald.

00:46:20: Weil?

00:46:20: Weil ist zum einen Sicherheit für uns alle bedeutet, weil es ein Arbeitsplatz ist für über achthundert Beschäftigte und damit Existenz für Familien bedeutet.

00:46:29: Weil das auch zu Hause ist für Menschen, die in den Einrichtungen leben und dort gepflegt werden.

00:46:34: Und weil er ein enorm wichtiger Player ist der ganz viele Einrichtung und Menschen in Frisorte zusammenbringt und deswegen für uns unverzichtbar ist.

00:46:42: Probur!

00:46:43: Weil?

00:46:44: Ich mach's mal ganz kurz, weil es am Ende um etwas ganz Einfaches geht.

00:46:49: Dass die Menschen hier gut leben und sicher leben können.

00:46:52: Eine spannende Diskussion mit ganz unterschiedlichen Sichtweisen und gleichzeitig mit einem gemeinsamen Ziel ... Die Gesundheitsversorgung der Menschen in Friseute langfristig zu sichern!

00:47:02: Mein herzlicher Dank geht an unsere Gäste an Melanie Burr, Jan Christian Hegewald, Olaf Eilers und Bernd Wessels.

00:47:09: Vielen Dank für die Zeit, vielen Dank allen die wieder eingeschaltet haben und mit dabei waren.

00:47:14: Wenn Ihnen diese Ausgabe gefallen hat, dann abonnieren Sie Herzblut und Heilkunst am besten direkt bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music, Deezer oder in Ihrer Lieblings-Podcast App – so verpassen sie keine neue Folge!

00:47:25: In vierzehn Tagen erhören wir uns wieder, dann mit einer neuen Ausgab von Herzblut & Heilkunste im Podcast aus dem Sognarien-Hospital hier in Friseute.

00:47:33: Bis dahin und zwar an eine gute Zeit.

00:47:35: Ich bin Lars Kors.

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